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DER AKTUELLE MATCHBERICHT


1. Liga, 5. Runde: Bümpliz - Schötz 1:2 (1:2)
Schötz besteht Kunstrasen-Test

Der FC Schötz zeigte sich auch auf dem Kunstrasen in Bümpliz sattelfest und landete mit dem 2:1 den vierten Sieg in Serie. Als Lohn für die Konstanz übernahm das Team vom Marcel Hottiger die Leaderposition in der Gruppe 2.

at. Der Motor der Schötzer dreht nach dem verpatzten Saisonstartspiel in Zofingen inzwischen mit optimaler Drehzahl. Das bekam in der fünften Runde auch der SV Bümpliz 78 zu spüren. Der Aufsteiger hatte sich auf dem für die Gegner ungewohnten Kunstrasen zwar einiges ausgerechnet. Gegen den FC Schötz mussten die Berner aber sehr schnell zur Kenntnis nehmen, dass der Gast mit der besonderen Unterlage überhaupt keine Probleme bekundet. Statt sich eine Angewöhnungszeit zu gönnen, begannen die Schötzer mit einer Startoffensive, gegen die der Neuling kein Rezept fand. Einzig ihrem Goalie Pfister hatte es das Heimteam zu verdanken, dass es nach zehn Minuten nicht bereits in Rückstand lag. Dreimal machte der Torhüter der Berner beste Gelegenheiten der Gäste mit starken Paraden zunichte. Weil die Schötzer den Druck aber weiterhin aufrecht erhielten, war das 1:0 in der 22. Minute nur die logische Folge der krassen Überlegenheit. Koch hatte gegen Haldemann den Ball erobert und mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze getroffen.

Nicht ins Bild der Schötzer Dominanz vor der Pause passte einzig die Szene in der 38. Minute, die zum Ausgleich führte. Likaj hatte sich auf der linken Abwehrseite durchgesetzt, Avdilji vor dem Tor musste den Ball nur noch zum 1:1 einschieben. Dieses kurze Blackout korrigierten die souverän wirkenden Schötzer aber noch vor dem Pausenpfiff. Ammann liess auf der Aussenbahn gleich zwei Bümplizer aussteigen und flankte mustergültig zur Mitte, wo Safari seine Goalgetter-Qualitäten mit dem 2:1 einmal mehr unter Beweis stellte.

Kaum wieder angepfiffen stand Safari erneut im Mittelpunkt. Der Stürmer sah seine grosse Torchance jedoch von Pfister im Bümplizer Tor vereitelt. Weil das vorentscheidende 3:1 nicht fiel und der Schötzer Druck mit Fortdauer des Spiels verständlicherweise etwas nachliess, erhielt aus Sicht der Gäste jetzt primär das Verwalten des Vorsprungs Priorität. Bümpliz kam nun zwar besser ins Spiel, biss sich in der Offensive aber immer wieder die Zähne an der stabilen Schötzer Abwehr aus. Das Team von Daniel Aebi konnte sich kaum mehr eine nennenswerte Chance herausspielen, so dass es beim 2:1 blieb.

„Schötz hat unsere Aussetzer konsequent ausgenutzt und uns aufgezeigt, dass solche Fehler in der 1. Liga sofort bestraft werden“, zeigte sich der Bümplizer Trainer nach dem Spiel von der Qualität des Gegners beeindruckt. In der Tat hatten die Schötzer mit dem vierten Sieg in Serie erneut den Beweis erbracht, zu den ersten Anwärtern auf einen Spitzenplatz in der Gruppe 2 zu zählen.

Noch schöner war aus Schötzer Optik nach dem Erfolg im Berner Vorort der Blick auf die Tabelle. Nach fünf Runden übernahmen die Schötzer die Leaderposition in der Gruppe 2 vor dem punktgleichen Aufsteiger Dornach. Mit 14 Toren stellt das Team von Marcel Hottiger zugleich die beste Offensive. Nun gilt der Fokus noch eine Woche lang der Meisterschaft und dem kommenden Heimspiel gegen das U21-Team des FC Thun Berner Oberland (Sa 16.00). Danach können sich die Schötzer gezielt auf den Cup-Hit gegen den FC Zürich am Bettag-Samstag (17.00) vorbereiten.

Bümpliz - Schötz 1:2 (1:2). Bodenweid (Kunstrasen). – 250 Zuschauer. – SR San. – Tore: 22. Koch 0:1. 38. Avdilji 1:1. 45. Safari 1:2. – Bümpliz 78: Pfister; Wyss (46. Schmidt), Haldemann, Balmer, Pavic; Likaj, Häusler (77. Maurer), Avdilji (64. Dany Blank), Kevin Blank; Walther, Zocco. – Schötz: Kaufmann; Fernandez (73. Berisha), Boz, Bolliger, Saqi (60. Ferrichio); Grüter, Ammann, Boussaha (81. Karajcic), Koch; Safari, Zenhäusern. – Bemerkungen: Bümpliz ohne Tugal (verletzt), Hübscher (abwesend). Schötz ohne Vogel, Nagbe, Bem (alle verletzt), Mehidic (abwesend), Stoilijkovic (Militär). Verwarnungen: 25. Safari (Unsportlichkeit). 54. Fernandez (Foul). 65. Ammann (Ball wegschlagen). 87. Schmidt (Foul). André Egli unter den Zuschauern.