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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 14. Runde: Schötz - Mendrisio-Stabio 1:4 (1:1) |
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Statt eines möglichen 3:1- oder 4:1-Sieges kassierten die Schötzer gegen Mendrisio-Stabio eine 1:4-Heimniederlage. Die Gründe: Ineffzienz in der Offensive und haarsträubende Aussetzer in der Defensive.
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at. Trainer Sven Christ sprach «vom alten Lied, das sich immer wiederholt», Coach Sascha Birrer sah eine Mannschaft, «die nach dem 1:2 wieder völlig den Faden verlor.» In der Tat war es aus Schötzer Sicht frustrierend, was sich an diesem trüben Sonntagnachmittag auf Wissenhusen abgespielt hatte. Nicht zum ersten Mal hatte der FC Schötz genügend erstklassige Chancen für einen ungefährdeten Sieg, nicht zum ersten Mal ging aber letztlich der Gegner dank viel grösserer Cleverness als glücklicher Sieger vom Platz.
Für die erste Aufruhr sorgte im vorletzten FCS-Heimspiel Schiedsrichter Lanfranchi, als er in der 18. Minute einen äusserst kuriosen Penaltyentscheid für die Tessiner fällte, den Riccio zum schmeichelhaften 1:0 nutzte. Doch nur zehn Minuten später, die Schötzer steckten dieses Geschenk an die Gäste schnell weg, stand es bereits 1:1. Mit einem satten Schuss beendete Stürmer Dominic Castelli seine Torflaute. Und es schien nach diesem Ausgleichstor nur eine Frage der Zeit, bis weitere Schötzer fallen würden. Denn das Heimteam beherrschte das Geschehen nach Belieben, kombinierte zielstrebig nach vorne und erspielte sich gleich mehrere ausgezeichnete Torchancen. Doch wieder einmal war die Effizienz schlicht ungenügend. André Grüter, der wieder im Mittelfeld auflief, traf mit einem Schuss (40.) und einem Kopfball (44.) jeweils nur die Latte, und auch FCS-Topskorer Michael Koch hatte bei seinen zwei guten Gelegenheiten nach gut einer Stunde Ladehemmungen und brachte den Ball nicht zur erlösenden 2:1-Führung im Tor von Cataldo unter.
Es kam, was bei den Schötzern im Moment die Regel ist: Statt 2:1 oder 3:1 hiess es plötzlich 1:2, als Amato einen Stellungsfehler der Gastgeber schlitzohrig ausnutzte. Und nun ergaben sich die Schötzer förmlich ihrem Schicksal: Weitere Aussetzer ermöglichten den Tessinern gar noch einen komfortablen 4:1-Sieg. Beim Heimteam fehlte in dieser Phase des kollektiven Einbruchs eine klare Leaderfigur auf dem Feld, die das Team energisch wachrüttelt und zusammenhält. Stattdessen ergaben sich die Schötzer in den letzten Minuten fast widerstandslos ihrem Schicksal.
Nach der fünften Saisonniederlage und der enttäuschenden Ausbeute von nur drei Zählern aus fünf Spielen müssen die auf den zehnten Platz abgerutschten Schötzer langsam aber sicher auch ein Auge nach hinten richten. Und das Restprogramm in diesem Spätherbst ist auch nicht zu unterschätzen. Am Dienstag, 17. November (20.00) und am Samstag, 21. November (16.00) folgen innert vier Tagen die beiden schwierigen Auswärtsspiele gegen Eschen-Mauren und St. Gallen U21. Und auch das abschliessende Heimspiel gegen das immer besser in Fahrt kommende Rapperswil-Jona wird alles andere als eine leichte Aufgabe.
Trainer Sven Christ und sein Assistent Sascha Birrer sind nun in den kommenden zehn Tagen gefordert, ihr Team nach dem bitteren 1:4 für die restlichen drei Partien nochmals aufzubauen. Die Mannschaft kann Fussball spielen, daran liegt es nicht, das hat sie auch gegen Mendrisio-Stabio gezeigt. Was im Moment aber klar fehlt, ist die Konzentration und Entschlossenheit vor dem gegnerischen und vor dem eigenen Tor – doch dort, und nur dort, werden Spiele im Fussball bekanntlich entschieden.
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Schötz - Mendrisio-Stabio 1:4 (1:1). Wissenhusen. – 300 Zuschauer. – SR Lafranchi. – Tore: 18. Riccio (Foulpenalty) 0:1. 28. Castelli 1:1. 71. Amato 1:2. 77. Mira 1:3. 83. Greco 1:4. – Schötz: Schwegler; Berisha, Curic (80. Jurcevic), Bolliger, Dahinden (85. Bisevac); Peter, Grüter, Gjuraj, Koch; Studer (61. Aiello), Castelli). – Mendrisio: Cataldo; Kabamba, Riccio, Bustamante, Piccioli; Greco, Bizzizero, Bonnano; Cipolleti (85. Brocchetta), Mira (72. Bayrak), Amato. – Bemerkungen: Schötz ohne Fernandez, Nikaj, Karajcic (alle gesperrt), Felber (verletzt). 40. Lattenschuss Grüter. 44. Lattenkopfball Grüter.
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