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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 13. Runde: Emmenbrücke - Schötz 2:2 (1:0) |
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Dank einer starken Reaktion nach der Pause schien Schötz in Emmenbrücke nach dem Rückstand doch noch drei Punkte entführen zu können. Ein Blackout nach dem 2:1 ermöglichte dem Gegner aber postwendend wieder den Ausgleich.
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at. Für das Derby hatten sich Emmenbrücke wie Schötz vorgenommen, mit einem Sieg wieder erfolgreichere Zeiten zu lancieren. Beim Gastgeber sollte der neue Trainer Thomas Jent seinem neuen Team frische Impulse vermitteln. Bei den Gästen versuchte Trainer Sven Christ wegen den Absenzen von Roger Felber und Ante Curic mit einer Umstellung für eine Belebung in der Offensive zu sorgen. Der junge Manuel Dahinden rückte ins Team, dafür rutschte André Grüter wieder weiter nach vorne und sollte das zuletzt ins Stocken geratene Angriffsspiel beleben.
Auf dem unter der Woche mit viel Sand präparierten Gersag-Rasen entwickelte sich zunächst trotz den guten Vorsätzen beidseits eine eher vorsichtig geführte Partie ohne grosse Torchancen. Es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe erstmals etwas Stimmung aufkam. Doch Dominic Castelli setzte einen Ball aus der Drehung über das Tor (29.). Auf der Gegenseite machte es Simon Lustenberger besser, er traf ins Tor – allerdings aus klarer Abseitsposition. Für die aufregendste Szene vor der Pause sorgte dann Alberto Fernandez, dessen Störversuch gegen Nuaj zu ungestüm war, so dass Schiedsrichter Cathomen in der 35. Minute auf Penalty entschied. Die Chance auf das 1:0 liess sich Routinier Zenun Selimi nicht entgehen.
Abermals in Rückstand geraten, zeigten die Schötzer nach dem Wechsel jedoch eine heftige Reaktion. Plötzlich waren sie aktiver, spielbestimmender – und im Abschluss entschlossener. Vahid Gjuraj liess in der 48. Minute seinen Gegenspieler stehen, sah seinen Schuss aber vom Innenpfosten ins Feld zurückspringen. Vor dem Tor stand der gut spekulierende Michael Koch allerdings goldrichtig und konnte den Abpraller zum 1:1 verwerten. Und weil die Schötzer jetzt den Rhythmus hoch hielten, schien das Führungstor nur noch eine Frage der Zeit. Doch Castelli, der für seine fleissige Arbeit im Angriff längst wieder einmal einen Treffer verdient hätte, reüssierte bei zwei sehr guten Chancen nicht. Einen Ball setzte er an den Pfosten, den anderen knapp neben das Tor des Gegners. Deshalb war der Schötzer Jubel in der 70. Minute umso grösser, als der aufgerückte Fernandez doch noch für das überfällige 2:1 sorgte.
Allerdings liessen die Schötzer just in diesem Moment die Cleverness vermissen – nicht zum ersten Mal in den letzten Wochen. Kaum wieder angespielt, nutzte Selimi die kurzzeitige Desorientierung in der Gäste-Abwehr zu einem Zuspiel auf Lustenberger, der postwended das 2:2 realisierte. Diese aus Sicht der Gäste mehr als ärgerliche Szene führte wieder zu einem Bruch im Schötzer Spiel. Danach brauchte es sogar einen reflexschnell reagierenden Martin Schwegler im Tor, damit man die Heimreise nicht ganz mit leeren Händen antreten musste. Abermals hatten die Schötzer einen möglichen Sieg auf leichtsinnige Art und Weise verschenkt.
Negativer Schlusspunkt des Abends war der Platzverweis von Zeljko Karajcic: In der 82. Minute eingewechselt, ging der junge Schötzer zu übermütig ins Spiel, kassierte in der 86. Minute bereits die erste gelbe Karte und nur eine Zeigerumdrehung später gar die gelb-rote Karte.
Nach dem vierten Unentschieden sind die Schötzer mit 19 Punkten in der Tabelle auf den siebten Platz zurückgefallen. Das breite Mittelfeld erstreckt sich allerdings vom Zehnten Mendrisio-Stabio (18 Punkte) bis zum Dritten Eschen-Mauren (22). Und diese beiden Teams sind auch gleich die nächsten Gegner des FCS, wobei das kommende Heimspiel der Schötzer auf Wissenhusen gegen die Tessiner ausnahmsweise am Sonntag 14.00 stattfindet.
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Emmenbrücke - Schötz 2:2 (1:0). Gersag – 420 Zuschauer – SR Cathomen
Tore: 35. Selimi (Foulpenalty) 1:0. 48. Koch 1:1. 69. Fernandez 1:2. 70. Simon Lustenberger 2:2. –Emmenbrücke: Groth; Samuel Lustenberger, Mathis, Paulino (60. Kaufmann), Brun; Simon Lustenberger, Bernet, Dusko Ostojic, Merola, Nuaj; Selimi. – Schötz: Schwegler; Berisha, Dahinden, Bolliger, Fernandez; Nikaj, Grüter, Gjuraj (79. Studer), Koch; Peter (82. Karajcic), Castelli (70. Aiello). – Bemerkungen: 30. und 74. Abseitstore Simon Lustenberger aberkannt. Pfostenschüsse: 48. Gjuraj, 54. Castelli. 87. Ampelkarte Karajcic (Foul). Emmenbrücke ohne Cicoria, Winiger (verletzt), Besic, Wymann, Britschgi, Vasko Ostojic, Omerovic (abwesend). Schötz ohne Curic (gesperrt) und Felber (verletzt). Verwarnungen: 34. Fernandez, 73. Nikaj, 80. Selimi, 82. Studer (Foul), 86. Nuaj und Karajcic (Unsportlichkeit).
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