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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 11. Runde: Tuggen - Schötz 2:2 (2:1) |
| Die Leistung stimmt – der Ertrag nicht |
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Der FC Schötz zeigte in Tuggen eine starke Leistung, hatte mehr vom Spiel und kam auch zu den besseren Chancen. Doch zwei ärgerliche Gegentore kosteten das Team von Sven Christ zwei weitere wertvolle Punkte.
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At. Es war ägerlich, einfach nur ägerlich. Da präsentieren sich die Schötzer nach einigen lethargischen Auftritten im wichtigen Nachtragsspiel der 11. Runde in Tuggen wieder von ihrer stärksten Seite, dominieren einen Gegner um einen der Spitzenplätze auf dessen Terrain deutlich, erzielen auch zwei Auswärtstore – doch am Schluss reicht es trotzdem wieder nur zu einem Zähler. «Mit einem Punkt gut belohnt», hiess es später in der Spielzusammenfassung auf der Homepage des FC Tuggen. Für die Schötzer waren diese Worte der Anerkennung ihrer sehr guten Leistung allerdings nur ein schwacher Trost.
Dass die Schötzer nicht mit verdienten drei Zählern belohnt wurden, lag insbesondere an den beiden Gegentoren. Nach dem Koch die Gäste mit einem seiner bekannten und sehenswerten Weitschüsse aus über 20 Metern wunschgemäss früh in Führung gebracht hatte (23.), fehlte beim Team von Sven Christ danach einen Moment die Konzentration. Kaum wieder angespielt, schlug Tuggen einen weiten Ball in den Schötzer Strafraum, wo Sulejmani das zu zögerliche Verhalten in der FCS-Hintermannschaft resolut ausnutzte und das Skore mit dem 1:1 sofort wieder ausglich. Doch damit nicht genug. Obwohl die Schötzer weiter am Drücker blieben und ihre physischen Vorzüge zum Tragen brachten, hiess es Sekunden vor der Pause plötzlich gar 1:2. Auch dank der Unterstützung durch den starken Rückenwind landete ein von der Seite getretener Freistossball des früheren NLA-Spielers Daniel Joller an Freund und Feind vorbei zur sehr schmeichelhaften Führung der Gastgeber in der hinteren Schötzer Torecke.
Die Schötzer liessen sich aber durch diesen Rückstand nicht aus der Bahn werfen. Auch nach dem Wechsel kontrollierten sie das Geschehen und waren das bessere Team. Doch es dauerte bis zur 64. Minute, bis der längst fällige Ausgleich Tatsache war. Luigj Nikaj, der im Zentrum vor der Abwehr eine der auffälligsten Figuren auf dem Platz war, spielte einen guten Ball in die Tiefe, den wiederum der agile Michael Koch zum 2:2 verwerten konnte. Damit wollten sich die Schötzer noch nicht zufrieden geben. Sie versuchten weiter Druck zu machen, wobei die Dominanz nun allerdings nicht mehr ganz so erdrückend war wie in der ersten Stunde, weil der Aufwand, den das Team betrieben hatte, doch auch Kraft gekostet hatte. Dennoch hatten Nikaj und der eingewechselte Aiello später den Matchball auf dem Fuss, liessen im Abschluss aber die nötige Kaltblütigkeit vermissen.
Am Schluss der 90 sehenswerten Minuten herrschte in beiden Lagern mit Blick auf die Tabelle in erster Linie Enttäuschung vor. Zwar ging keine der beiden Mannschaften als Verlierer vom Platz, gewonnen hatten an diesem Abend aber Chiasso und Baden, die beiden spielfreien Konkurrenten an der Tabellenspitze. An der Nase nehmen mussten sich aber primär die Schötzer, die an diesem vom Winde verwehten Abend an der Linthstrasse ganz klar zwei Punkte verschenkt hatten.
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Tuggen - Schötz 2:2 (2:1). Linthstrasse. – 200 Zuschauer. – SR Bianchi. – Tore: 23. Koch 0:1. 24. Sulejmani 1:1. 44. Joller 2:1. 64. Koch 2:2. – Tuggen: Born; Joller, Leskovci, Schmid, Pedrotti; Islami (61. Senn), Nushi, Makuka, Baumann (82. Bushaj); Sulejmani (71. Meier), Zverotic. – Schötz:Schwegler; Berisha, Grüter, Bolliger, Fernandez; Nikaj; Peter (75 .Karajcic), Gjuraj, Curic, Koch (87. Studer); Castelli (62. Aiello). – Bemerkung: Schötz ohne Felber (verletzt).
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