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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, Nachtrag 7. Runde: Chiasso - Schötz 5:0 (1:0) |
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Der FC Schötz hielt in Chiasso bis zum 0:2 mit, brach danach aber völlig ein und musste noch drei weitere Treffer hinnehmen. Von hinten bis vorne passte beim Team von Sven Christ diesmal wenig zusammen.
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At. Beim FC Schötz ist erstmals in dieser Saison der Wurm drin. Statt mit einer guten Leistung eine Anwort auf den durchzogenen Auftritt beim 1:1 gegen Zofingen zu geben, setzte es in Chiasso einen unerwarteten 0:5-Denkzettel ab. Schon die Startviertelstunde im Nachtragsspiel im Tessin liess nichts Positives aus Schötzer Sicht erahnen: Die Gäste wirkten nach der langen Anreise lethargisch, waren zunächst meist einen Schritt zu spät und gerieten als Folge davon bereits nach sieben Minuten durch Douas ersten Treffer in Rückstand.
Danach fingen sich die mit zwei Stürmern angetretenen Schötzer zwar auf und konnten das Spielgeschehen ausgleichen. Doch in der Offensive fehlte die letzte Durchschlagskraft, um den wichtigen Ausgleichstreffer realisieren zu können. Bis zur 58. Minute blieben die Gäste dennoch im Spiel, dann führten weitere Fehler in der Defensive zum 0:2 durch Magnetti. Dieser zweite Gegentreffer zog bei den Schötzern den Stecker endgültig heraus. Nun ergaben sie sich ihrem Schicksal und es gelang ihnen auch nicht mehr, den Schaden wenigstens resultatmässig in Grenzen zu halten. Eine Leitfigur wie der verletzte Roger Felber, der das Team zusammenhält, fehlte in dieser Phase offensichtlich. Chiassos hochkarätige Offensivabteilung, die nach der Pause noch durch den früheren FCL- und Sion-Topskorer Paulo Vogt verstärkt wurde, liess ihre Klasse jetzt mehrfach aufblitzen. Nach dem 0:3 durch Verteidiger Russo erhöhten Doua, der Stürmer von der Elfenbeinküste, und Magnetti, der Goalgetter aus Argentinien, mit ihren jeweils zweiten Treffern an diesem Abend das Skore schliesslich bis auf 5:0.
Hinten anfällig, im Mittelfeld meistes nur am Reagieren statt am Agieren und im Sturm ohne den nötigen Punch – bei den Schötzern passte in Chiasso nicht allzu viel zusammen. Und wenn dann einem erstklassig besetzten Aufstiegsrundenkandidaten das Toreschiessen mit individuellen Aussetzern auch noch sehr leicht gemacht wird, kann ein Spiel eben so bitter enden wie bei diesem 0:5. «Heute hat man ganz klar gesehen, dass es nicht reicht, wenn mehrere Spieler unter ihrem Leistungsvermögen bleiben», lautete das Fazit von FCS-Coach Sascha Birrer. Zusammen mit Trainer Sven Christ hofft er nun, dass die Spieler die richtigen Lehren aus dieser Lektion in Chiasso ziehen und rasch wieder an die vielen guten Auftritte zu Saisonbeginn anknüpfen.
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Chiasso - Schötz 5:0 (1:0). Comunale. – 400 Zuschauer. – SR Fedaji. – Tore: 7. Doua 1:0. 58. Magnetti 2:0. 66. Russo 3:0. 80. Doua 4:0. 84. Magnetti 5:0 – Chiasso: Cappelleti; Immersi (69. Croci Torti), Russo, Quaresima, Lodigiani; Digenti (46. Lattmann), Gegic (46. Vogt), Reclari, Giacomini; Doua, Magnetti. – Schötz: Schwegler; Berisha (70. Dahinden), Curic, Bolliger, Fernandez; Peter, Grüter, Nikaj, Koch; Studer (63. Gjuraj), Castelli (80. Bisevac). – Bemerkungen: Schötz ohne Felber und Aiello (beide verletzt).
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