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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 4. Runde: Zug 94 - Schötz 2:1 (0:0) |
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Spielerisch klar das bessere Team, Chancen für vier oder fünf Tore und trotzdem keine Punkte – die Schötzer kassierten in Zug eine ganz bittere 1:2-Niederlage.
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at. Die Schötzer sassen nach dem Schlusspfiff frustriert auf dem Rasen oder auf der Spielerbank. Und es war auch für die mitgereisten Schötzer Anhänger kaum zu begreifen, dass man so ein Spiel verlieren kann. Das ging auch Sven Christ so. «Was nützt uns das, wenn wir gut spielen, aber verlieren», sagte der Schötzer Trainer verärgert. Es waren aber weniger die zahlreichen ausgelassen Chancen, die ihn beschäftigten, sondern der letztlich spielentscheidende Fehler in der 62. Minute. «Wir führen auswärts mit 1:0, der Gegner war praktisch platt und wir laufen in einen Konter, das kann doch gar nicht sein.» Ein unverzeihlicher Ballverlust hatte Ilic auf der rechten Seite zu einem schnellen Vorstoss genutzt, den Shoshaj in der Mitte zum 1:1 abschloss – mit dem ersten ernsthaften Zuger Torschuss notabene. Und weil sich die Gäste neun Minuten später noch ein dummes Foul am Strafraum erlaubten, stellte Alcantara den Spielverlauf mit dem 1:2 endgültig auf den Kopf.
Dabei hatten die Schötzer die Partie nach einem 40-minütigem Abtasten klar beherrscht. Weil aber Fernandez einen sehr streng gepfiffenen Penalty nicht an Priant vorbeibrachte (44.) und Curic nur Sekunden ebenfalls am überragenden Zuger Goalie scheiterte, blieb es zur Pause beim 0:0. Die Gäste nahmen den Schwung jedoch mit in die zweite Hälfte. Und wie: In der 48. Minute schloss Studer eine wunderschöne Ballstafette über Nikaj und Peter mit dem 1:0 ab. Diesen herrlichen Treffer quittierte auf der Tribüne auch FCL-Assistenztrainer Petar Aleksandrov, der Cupgegner Schötz beobachtete, mit einem anerkennenden Kopfnicken. Studer, der aus 15 Metern knapp verzog (50.), und Felber mit einem Kopfball, den Priant abermals stark parierte (55.), verpassten in der Folge die Vorentscheidung.
Und auch nach den beiden Blackouts und dem daraus resultierenden Rückstand, hätten die Schötzer die Partie noch gewinnen können. Immer wieder rollten die Angriffe über den sehr starken Peter auf der rechten Seite. Doch Curic (76.), Berisha (84.), Karajcic (88.) und nochmals Curic (89.) scheiterten jeweils aus besten Abschlusspositionen an Priant oder zielten zu hoch. Doch der Höhepunkt im Auslassen der Chancen sollte noch folgen: In der 92. Minute legte Karajcic auf für Koch, dessen Schuss Priant nur ablenken konnte, doch zwei Zuger Abwehrspieler schlugen den Ball gemeinsam irgendwie noch von der Torlinie weg. Wer solche Chancen nicht verwertet, darf sich danach nicht wundern, wenn er als Verlierer vom Feld muss – so unverdient das auch immer sein mag.
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Zug 94 – Schötz 2:1 (0:0). Herti. – 350 Zuschauer. – SR Winter. – Tore: 48. Studer 0:1. 62. Shoshaj 1:1. 71. Alcantara 2:1. – Zug 94: Priant; Ilic, Dacic, Rey (80. Lapcevic), Steiner; Mamede; Kempf (69. Stadelmann), Da Silva (69. Mehicic), Alcantara, Keller; Shoshaj. – Schötz: Schwegler; Berisha, Felber, Bolliger (90. Dahinden), Fernandez; Peter, Nikaj (75. Gjuraj), Curic, Koch; Castelli (67. Karajcic), Studer. – Bemerkungen: Schötz ohne Grüter (gesperrt) und Aiello (verletzt). 44. Priant hält Foulpenalty von Fernandez.
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