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at. Dass dem FC Schötz am Samstag beim ersten Heimsieg gegen Chur 97 eine besonders gute Leistung gelungen war, konnte am Tag danach auch in der Sonntagsausgabe der «Südostschweiz» nachgelesen werden. «Chur 97 in Schötz nicht konkurrenzfähig» lautete der Titel des Matchberichts, in dem die ersatzgeschwächten Gäste gegen die physisch und spielerisch überzeugenden Schötzer gleich als «chancenlos» bezeichnet wurden.
In der Tat hatte des Team von Sven Christ beim 4:1 gegen den Aufsteiger seinen spielerisch bisher besten Tag erwischt. Die Gastgeber wirkten spritzig, kombinierten mit kurzen Ballkontakten sehr gefällig, agierten zielstrebig und waren mit vier sehenswerten Toren diesmal auch effizient. Was dem Schötzer Trainer insbesondere gefiel, war der Umstand, dass Dinge sehr gut umgesetzt wurden, die zurzeit im Training regelmässig eingeübt werden. Dazu gehört das schnelle Vorstossen der Mittelfeldspieler in Spitze im diesmal von Beginn weg praktizierten 4:1:4:1-System, in dem Castelli als einziger Stürmer begann, während der junge Studer zunächst auf der Bank blieb. So fiel beispielsweise das 1:0 von Curic, als dieser ein weites Bolliger-Zuspiel mit einem Heber über Stoop ins Tor setzte (2:2). Nicht minder schön herausgespielt waren das 2:0 und 3:0 kurz nach der Pause, als zunächst wieder Curic und dann Koch zwei Angriffe über die rechte Aussenbahn nach jeweils sehr guter Vorarbeit von Castelli und Peter in der Mitte erfolgreich abschliessen konnten. Eher glücklich fiel dagegen der vierte Treffer durch Peter, dessen Flanke über Stoop hinweg via Pfosten im Tor landete.
Dieses 4:1 fiel bereits nach 58 Minuten, womit die Partie bereits entschieden war, weil Chur 97 im gesamten Spiel nie den Eindruck hinterliess, die Schötzer in Verlegenheit bringen zu können. Sven Christ nahm danach das gross auftrumpfende Trio Curic, Peter und Castelli vom Platz, um Kräfte zu sparen und brachte Karajcic, Gjuraj und Studer. Diese Massnahme war mit Blick auf das happige Monatsprogramm mit dem Cupduell gegen den FC Luzern am Bettag-Samstag, 19. September (17.00) und zwei Mittwochspielen gegen Zug 94 (2. September, 20.00) und Chiasso (voraussichtlich 30. September). Der Schötzer Trainer freute sich wie schon beim 2:1 in Rapperswil über «die sehr gute Leistung» seiner Spieler. Zudem sei es der Mannschaft bei diesem Sieg erneut gelungen, ihr «enormes Potenzial» zum Tragen zu bringen.
Dieses 4:1 zahlte sich auch in der Tabelle aus, liegen die Schötzer als Dritter jetzt nur noch einen Zähler hinter Chiasso und Baden, die beide noch ungeschlagen sind und sieben Punkte aufweisen. Es blieben letztlich nur zwei Dinge, die Sven Christ an diesem Nachmittag bei seiner Mannschaft nicht gefallen hatten. Einerseits das Gegentor, «das nicht nötig war», sowie das Rencontre in der 65. Minute zwischen Grüter und dem Churer Karamese, das Schiedsrichter Baeriswyl salomonisch mit zwei roten Karten bestrafte.
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Schötz – Chur 97 4:1 (1:0). Wissenhusen. – 250 Zuschauer. – SR Baeriswyl. – Tore: 22. Curic 1:0. 46. Curic 2:0. 51. Koch 3:0. 54. Tomaschett 3:1. 58. Peter 4:1. – Schötz: Berisha, Felber, Bolliger, Fernandez; Nikaj; Peter (60. Karajcic), Grüter, Curic (63. Gjuraj), Koch; Castelli (70. Studer). – Chur 97: Stoop; Jäckle, Burkhardt (60. Fausch), Luck, Joos; Wase, Bürkli, Abdulla, Derungs (56. Demarmels); Pirovino (52. Tomaschett), Karamese. – Bemerkungen: 65. Platzverweise für Grüter und Karamese (Unsportlichkeit).
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