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at. Der FC Schötz hat am Freitag mit dem 1:1 in Kriens ein weiteres grosses Kapitel in seiner 82-jährigen Klubgeschichte geschrieben. Zum zweiten Mal nach 2001, als die Schötzer an Concordia Basel gescheitert waren (1:0; 0:3), bietet sich dem Klub die Chance, in die zweithöchste Liga aufzusteigen. Erhalten die Schötzer die beantragte Lizenz, steht dem «Saisondessert» in Form von Aufstiegsspielen nichts mehr im Wege.
Einer, der 2001 schon dabei war, ist Roger Felber, der Captain des Schötzer Teams. «Wir hatten zu Beginn des Jahres zwischenzeitlich einen Durchhänger, doch als es darauf ankam, haben wir uns als Mannschaft wieder gefunden. Plötzlich hat sich wieder jeder auf seine Aufgabe konzentriert, das hat sich in den letzten Spielen sofort positiv ausgewirkt», freute sich der Abwehrchef über seine bereits fünfte Qualifikation (zweimal mit Schötz, dreimal mit Wangen) für die Aufstiegsrunde.
Die 90 Minuten auf dem mit 800 Zuschauern gut besuchten Krienser Kleinfeld boten am Freitag einen Vorgeschmack auf das, was noch kommen dürfte. Die beiden besten Innerschweizer Erstligisten schlugen ein beachtliches Tempo an und stiegen konsequent in die Zweikämpfe. Darunter litt insbesondere vor der Pause zwar der Spielfluss und die Präzision, «doch dafür waren der Rhythmus und die Intensität klar höher als in den bisherigen Spielen», hatte beispielsweise FCS-Mittelfeldspieler Luigj Nikaj festgestellt. Die beiden Tore fielen in den ersten vier Minuten nach dem Seitenwechsel. Zuerst brachte Darbellay die Krienser mit einem herrlichen Weitschuss in Führung, doch fast im Gegenzug düpierte Lars Grüter im Strafraum die Krienser Verteidiger und schlenzte den Ball gekonnt in die hintere Torecke. Die Schötzer, die sich nur in der letzten Viertelstunde vor der Pause dominieren lassen mussten, hatten das Spiel danach im Griff. Sie gingen in der Abwehr wie schon gegen Wangen sehr diszipliniert und zweikampfstark ans Werk und liessen nach dem 1:1 keine klare Krienser Torchance mehr zu. Und hätte Aiello in der 83. Minute etwas genauer gezielt, wären die Schötzer möglicherweise noch als Sieger vom Platz gegangen.
Dass die Gäste den Punkt nicht gestohlen hatten, fand auch Luca Ferricchio. «Schötz hat sich vor allem nach der Pause gesteigert und uns das Leben schwer gemacht. Das 1:1 ist sicher ein gerechtes Resultat. Beide Mannschaften haben sich in dieser Saison die Teilnahme an der Aufstiegsrunde verdient», sagte der Ex-Schötzer in den Krienser Reihen, der ebenfalls von einem «sehr intensiven Match» sprach. Auf die Schötzer warten jetzt noch drei Spiele gegen Zug 94 (h), Münsingen (a) und Emmenbrücke (h), in denen es primär darum geht, die wieder zurückgekehrte Form für die Aufstiegsrunde zu konservieren.
Aufstiegsrunde: Zwei Szenarien
at. Der Verband hat inzwischen auch die beiden Szenarien mit den Spieldaten für die Aufstiegsrunde publiziert. Falls alle 1.-Liga-Klubs (darunter auch Schötz), die eine Lizenz für die Challenge League beantragt haben, die Auflagen bereits am 6. Mai in erster Instanz erfüllen, sehen die Daten für die Aufstiegsrunde wie folgt aus:
Dienstag/Mittwoch 26./27. Mai: 1. Runde Hinspiele Samstag, 30. Mai: 1. Runde, Rückspiele Mittwoch, 3. Juni: Finalrunde, Hinspiele Samstag/Sonntag 6./7. Juni: Finalrunde, Rückspiele
(Auslosung der Partien am Samstag, 23. Mai, 18.30 in Muri/BE.)
Falls nicht alle Mannschaften, die für die Aufstiegsspiele in Frage kommen, die Auflagen für die Lizenz in erster Instanz erfüllen, muss die Rekursfrist bis am 29. Mai abgewartet werden. In diesem Fall sieht das Programm der Aufstiegsrunde so aus:
Mittwoch, 3. Juni: 1. Runde Hinspiele Samstag, 6. Juni: 1. Runde, Rückspiele Mittwoch, 10. Juni: Finalrunde, Hinspiele Samstag/Sonntag 13./14. Juni: Finalrunde, Rückspiele
(Auslosung der Partien am Freitag, 29. Mai, 17.00 in Muri/BE.)
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Kriens – Schötz 1:1 (0:0). Kleinfeld. – 800 Zuschauer. – SR Jenzer. – Tore: 46. Darbellay 1:0. 48. Lars Grüter 1:1. – Kriens: Djukic; Ferricchio, Celik, Fanger; Ribeiro; Barmettler, Gjuraj (81. Sucic), Darbellay, Colacino (74. Souto); Stadelmann, Tadic. – Schötz: Lüthi; Berisha, Felber, Curic, Fernandez; André Grüter, Nikaj; Fischer (88. Mendi), Lars Grüter, Michael Bättig (72. Aiello); Koch. – Bemerkungen: Kriens ohne Piu (verletzt) und Andreoli (gesperrt). Schötz ohne Vifian (verletzt).
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