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at. Kann der FC Schötz auf die beiden Auftaktniederlagen reagieren? Diese Frage stand vor dem Nachtragsspiel in Grenchen im Mittelpunkt des Interesses. Und wie erhofft zeigten die Schötzer im Stadion Brühl von Beginn weg, dass sie zum Siegen zurückkehren wollten. In den ersten 45 Minuten trat die Mannschaft so auf, wie sie es in der Vorrunde oft und erfolgreich getan hatte. Die Schötzer standen kompakt, agierten schnell nach vorne und erspielten sich eine Reihe bester Torchancen. Das einzige Manko – und das sollten sie später teuer bezahlen – blieb die Chancenauswertung. Es war fast schon fast zum Verzweifeln, welch hochkarätige Möglichkeiten nicht in Tore umgewandet werden konnten.
Grenchen, das in der ersten Hälfte defensiv sehr anfällig wirkte, musste zur Pause froh sein, nicht mit 0:2 oder gar 0:3 zurück zu liegen. Nicht weniger als viermal kamen die Schötzer allein vor Molina zum Abschluss. Doch sie trafen dabei das Tor nicht wie der aufgerückte Vifian (8.), oder sie scheiterten wie Lars Grüter nach herrlichem Rückpass von Aiello (9.) und zweimal Fischer (38. und 44.) in bester Position an Grenchens Goalie, dem besten Spieler auf dem Platz. «Es war unglaublich, welche Chancen wir ausgelassen haben. Das Spiel hätte zur Pause entschieden sein müssen», ärgerte sich der Schötzer Coach Sascha Birrer nach dem Spiel über die verpasste Weichenstellung in den ersten 45 Minuten.
Weil das dringend benötigte Erfolgserlebnis in Form von Toren fehlte, begannen die Schötzer nach dem Wechsel allmählich abzubauen. Und je mehr sie nachliessen, desto besser kam nun Grenchen ins Spiel. Dabei machte sich bei den Gastgebern vor allem die Einwechslung von Edward und die Umstellung auf zwei Stürmer bezahlt. Plötzlich waren sie tonangebend, plötzlich kamen sie zu den besseren Chancen. In der 56. Minute konnte Schwegler gegen Edward das sicher scheinende 0:1 noch verhindern. Nur Augenblicke später musste aber auch der fehlerfreie Schötzer Goalie kapitulieren. Ein unnötig in die Mitte abgewehrter Ball landete vor den Füssen von Bem, der aus gut 20 Metern abzog und mit seinem noch leicht abgefälschten Schuss genau in die linke tiefe Torecke traf.
Den Schötzern fehlte nun die Überzeugung, die Dynamik und vor allem die Präzision, um nochmals für eine Wende zu sorgen. Zwei Freistösse von Koch, die Molina aber beide parierte, blieben praktisch die einzigen offensiven Akzente, welche das Neuenschwander-Team noch setzen konnte. Aus dem Spiel heraus erspielten sich die Schötzer keine einzige Torchance mehr. Und auch aus den Eckbällen und aus den Freistössen von der Seite schaute nichts mehr heraus, weil diese schlicht und einfach miserabel getreten wurden. Stattdessen gelang Crnogorac in der 92. Minute gar noch das 2:0. Die Entschlossenheit, mit der er sich dabei gegen mehrere Schötzer Verteidiger im Strafraum behauptete und den Ball in die hintere Torecke wuchtete, machte an diesem Abend den Unterschied aus. Schötz gehörte die erste Halbzeit, Grenchen die zweite – doch das Heimteam erwies sich in seiner besseren Phase eben als effizienter.
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Grenchen - Schötz 2:0 (0:0). Brühl. – 180 Zuschauer. – SR Starovlah. –
Tore: 59. Bem 1:0. 92. Crnogorac 2:0. – Grenchen: Molina; Gashi, Boumelaha, Redzepi, Pekas; Stauffer (46. Edward), Bem; Fragale (61. Kellerhals), Fumagalli, Kocher; Sylla (86. Crnogorac). – Schötz: Schwegler; Berisha, Felber, Vifian, Fernandez; André Grüter, Curic; Aiello (70. Koch), Lars Grüter, Michael Bättig (78. Mendi); Fischer. – Bemerkungen: Grenchen ohne Nijanke (verletzt). Schötz ohne Nikaj (gesperrt).
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