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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 15. Runde: Emmenbrücke - Schötz 1:0 (1:0) |
| Ohne Punch – ohne Punkte |
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Die Serie der Ungeschlagenheit des FC Schötz ist gerissen. Zum Vorrundenabschluss kassierte das Team in Emmenbrücke gegen einen aggressiveren und zielstrebigeren Gegner die dritte Saisonniederlage.
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at. Jede Serie geht einmal zu Ende – diese Erkenntnis mussten die Schötzer im 15.und letzten Spiel der Hinrunde machen. Nach acht Siegen und einem Unentschieden setzte es im zehnten Anlauf wieder eine Niederlage ab. Den letzten «Nuller» hatte es zuvor am 5. September beim 2:5 gegen das FCL-U21-Team abgesetzt. Dennoch schliesst das Neuenschwander-Team die erste Saisonhälfte mit 32 Punkten als bestes jener Teams ab, die an der Aufstiegsrunde teilnehmen können.
Dass diese bemerkenswerte Zwischenbilanz in Emmenbrücke nicht mehr verbessert werden konnte, lag an einem unerklärlich «uninspirierten Aufritt ohne Biss», wie FCS-Trainer Willy Neuenschwander die Leistung seines Teams auf dem Gersag bezeichnete. Das galt vor allem für die erste Halbzeit, als bei den Schötzern wenig bis gar nichts zusammenpasste. Die physisch robusteren Gäste, denen der tiefe und holprige Boden nicht entgegen kam, machten sich das Leben mit unnötigen Dribblings und Ballverlusten in der Mittelzone selber schwer. Zudem fehlte auch der Punch und der Druck hinter den Aktionen in der Offensive. So resultierten im Abschluss nur wenige gute Szenen. Die beste Torchance vergab der erstmals in der Startformation stehende Aiello in der 40. Minute, als Groth seinen Schlenzer parieren konnte.
Da hinterliess Emmenbrücke vor der Pause einen ganz anderen Eindruck. Der mit vielen schnellen, wendigen und technisch guten Spielern bestückte Aufsteiger spielte stark, wirkte viel zielstrebiger, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und nutzte die Schötzer Ballverluste gekonnt zu schnellen Gegenstössen. Dass so schon nach 17 Minuten das 1:0 durch den gefährlichen Lustenberger fiel, war kein Zufall. Dass Emmenbrücke zur Pause schliesslich nicht schon höher führte, war den guten Interventionen von Schwegler und dem Glück zu verdanken, dass Nuajs schöner Schuss (40.) von der Latte ins Feld zurückklatschte.
Der Wille, es in den zweiten 45 Minuten besser machen zu wollen, konnte den Schötzern nicht abgesprochen werden. «Wir haben es probiert», attestierte auch Willy Neuenschwander, «doch es fehlte am Überraschungsmoment und an den Spielverlagerungen.» Tatsächlich waren die Gäste vor allem in der letzten halben Stunde spielbestimmend, in der Gefahrenzone nach Hereingaben aber oft mit zu wenigen Spielern vertreten. Und weil Fischer seine drei Chancen (65./70./83.) ebenso nicht nutzen konnte wie Thomas Grüter seine gute Gelegenheit in der 77. Minute, blieben die Schötzer letztlich erst zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Torerfolg.
Da auch Cham in Basel verlor und hinter Solothurn zurückfiel, hielt sich der Schaden in der Tabelle aus Schötzer Sicht in Grenzen. Trotzdem ist das Team nun in den verbleibenden zwei Spielen in Grenchen (So 14.30) sowie gegen Old Boys nochmals gefordert, will es die gute Ausgangslage vor der Winterpause verteidigen. «Ein Spiel zu verlieren, dass kann im Fussball immer passieren. Doch gute Teams zeigen nach einem solchen Auftritt eine Reaktion», sagte Willy Neuenschwander nach dem 0:1. Jetzt sind die Spieler gefordert, den Beweis anzutreten, eine gute Mannschaft zu sein.
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Emmenbrücke - Schötz 1:0 (1:0). Gersag. – 580 Zuschauer. – SR Graf. – Tor: 17. Lustenberger 1:0. – Emmenbrücke: Groth; Arnold, V. Ostojic, Cicoria (67. Brun), Saner; Nuaj, D. Ostojic, Binaku (74. Rramanaj), Bernet; Merola (89. Sego); Lustenberger. – Schötz: Schwegler; Vifian, Felber, Curic, Berisha; Nikaj, Fernandez, Aiello (46. Th. Grüter), L. Grüter; Fischer, A. Grüter (76. Karajcic). – Bemerkung: Schötz ohne Koch (gesperrt) sowie Osaj, Michael Bättig, Zukic und Dias (alle verletzt). 40. Lattenschuss Nuaj.
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