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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 13. Runde: Zug 94 - Schötz 1:3 (1:1) |
| Fischer und das starke Kollektiv |
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Auch Zug 94 konnte den Schötzer Erfolgsexpress nicht aufhalten. Matchwinner mit zwei Toren war Martin Fischer, den Treffer zum verdienten 3:1-Schlussresultat markierte Sandro Vifian.
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at. Am 20. September war Martin Fischer noch der grosse Pechvogel gewesen. In der Schlussphase des Cuphits gegen den FC Basel vergab er zweimal in aussichtsreicher Position das 1:1 und damit die Verlängerung. Heute, also sechs Wochen später, hat der schnelle Offensivspieler diese verpassten Chancen längst wieder gut gemacht. Nicht zuletzt dank seinen entscheidenden Toren – inzwischen sechs an der Zahl – schaffte der FC Schötz mit sieben Siegen und einem Unentschieden den Vorstoss von der hinteren Tabellenhälfte bis auf den zweiten Platz hinter Basel U21.
Auch im Spiel der 13. Runde in Zug avancierte der 27-Jährige zum Matchwinner. Nach nur 9 Minuten hatte Fischer die Schötzer wunschgemäss mit einem wuchtigen Kopfballtreffer in Führung gebracht. Und nach 72 Minuten war er erneut zur Stelle, als der Zuger Michael Steiner im Zentrum patzte. Er übernahm den Ball und bezwang Mollo im Tor der Gastgeber zum 2:1. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Sandro Vifian stellte schliesslich seine Torgefährlichkeit bei stehenden Bällen in der 85. Minute abermals unter Beweis und traf nach einer Freistossflanke zum 3:1-Schlussresultat. «Meine beiden Treffer freuen mich natürlich», sagte Martin Fischer nach dem Spiel, stellte aber das starke Kollektiv in den Vordergrund. «Ausschlaggebend», betonte er ausdrücklich, «war heute unsere geschlossene Teamleistung.»
Diese freute auch FCS-Trainer Willy Neuenschwander, auch wenn dieser nicht mit dem gesamten Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war. «Das frühe 1:0 war zwar ein guter Start, doch danach wussten wir nicht, wie wir uns verhalten sollten. Das hat Zug 94 unnötig wieder ins Spiel gebracht und nach einer halben Stunde auch zum 1:1 geführt», bemängelte er. Seine Aufforderung in der Pause, wieder mehr fürs Spiel zu tun und mehr Laufbereitschaft zu zeigen, führte dann aber zur erhoffen Reaktion. Schötz übernahm wieder das Spieldiktat und fand dank Fischers 2:1 schliesslich auch auf die Erfolgsspur. «Zug 94 hatte danach keine Siegchance mehr», zeigte sich Neuenschwander mit der Steigerung seines Teams in den zweiten 45 Minuten sehr zufrieden.
Weil Cham sowie Kriens witterungsbedingt nicht spielten und mit Solothurn und Emmenbrücke weitere Verfolger Punkte einbüssten, haben die Schötzer ihren Vorsprung auf den dritten Platz auf acht Zähler ausgebaut. «Das ist sicher ein schönes Polster», sagt Willy Neuenschwander, «dieses kann mit der 3-Punkte-Regel aber auch schnell wieder weg sein, wenn die Leistungen nicht stimmen.»
Am Samstag (16.00 Uhr, Wissenhusen) ist Münsingen nächster Gegner des FC Schötz. «Münsingen hat mit dem 0:0 gegen Solothurn Moral getankt», glaubt Neuenschwander, der sich gegen die physisch starken Berner auf ein «schwieriges Kampfspiel» einstellt.
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Zug 94 - Schötz 1:3 (1:1). Herti-Allmend. – 300 Zuschauer. – SR Poma. – Tore: 9. Fischer 0:1. 29. Salatic 1:1. 72. Fischer 1:2. 85. Vifian 1:3. – Zug 94: Mollo; Nussbaumer, Bühlmann, Kost, Schillig; Dacic, Steiner (87. Odermatt); Salatic; Mehicic (65. Schnarwyler), Lapenda, Tadic. – Schötz: Schwegler; Berisha, Vifian, Curic, Fernandez; Nikaj, André Grüter, Fischer (89. Karajcic), Lars Grüter, Michael Bättig (46. Aiello); Koch (67. Thomas Grüter). – Bemerkungen: Zug 94 ohne Rosamina (krank), Da Silva und De Napoli (beide verletzt), Palatucci (gesperrt). Schötz ohne Felber, Osaj, Dias, Winiger und Zukic (alle verletzt).
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