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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 8. Runde: Solothurn - Schötz 0:1 (0:1) |
| Dank Fischer und der starken Defensive |
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Mit dem zweiten 1:0-Sieg innert drei Tagen hat sich Schötz in der Gruppe 2 wieder unter die Spitzenteams gereiht. Wie schon gegen Delémont gelang Martin Fischer der entscheidende Treffer des Spiels.
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at. Die Zeit auf der Matchuhr wollte für die Schötzer einfach nicht herunterlaufen. Im dritten Spiel innert acht Tagen führten sie zwar 1:0, doch sie litten, weil ihnen die Kraft langsam ausging. Solothurn drückte auf den Ausgleich und kam auch zu Chancen. Doch Messer scheiterte freistehend aus acht Metern am glänzend reagierenden Schwegler (77.), dann zischten mehrere Freistösse der Gastgeber gefährlich vor dem Schötzer Tor hindurch und schliesslich setzte Patrick Hasler den Ball bei seiner Grosschance in der 91. Minute zum Ensetzen seiner Mitspieler neben das Gehäuse. Und Augenblicke später erlöste der Schlusspfiff die sich mit letztem Einsatz wehrenden Schötzer.
«Am Schluss brauchten wir sicher eine Portion Glück», gab Willy Neuenschwander nach dem wichtigen vierten Saisonsieg zu. «Doch wir hatten ebenfalls zwei oder drei sehr gute Konterchancen und hätten das Spiel bereits vorzeitig entscheiden können, wenn wir dabei kaltblütiger gewesen wären.» In der Tat hatten nach der Pause sowohl Lars Grüter (50.), nach herrlicher Vorarbeit von Berisha und Koch, dann Karajcic nach gutem Querpass von Michael Bättig (81.) und schliesslich Nikaj (90.) nach schöner Kopfballablage von Vifian mit einer Volleyabnahme das vorentscheidende 2:0 verpasst.
Das Glück in der Schlussphase hatten sich die Schötzer allerdings mit einem starken Auftritt vor der Pause verdient. Souverän diktierten sie in der ersten Hälfte das Spielgeschehen, gewannen praktisch jeden Zweikampf, liessen die Solothurner kaum zur Entfaltung kommen und hatten auch die besseren Chancen. Eine davon nutzte Martin Fischer in der 24. Minute zum Führungstor. Von Lars Grüter in die Tiefe lanciert, traf er allein vor Fleuti in die hintere Torecke. «Unsere erste Halbzeit war hervorragend», bilanzierte der Schötzer Trainer. «Dann hat uns die Pause nicht gut getan, weil sie irgendwie unseren Rhythmus brach. Und dass unsere Kräfte gegen Schluss nachlassen würden, damit war nach den körperlichen wie auch mentalen Strapazen der letzten Tage zu rechnen.»
Trotzdem: Zwei Siege nach dem Cup-Effort gegen den FC Basel, damit durfte man beim FC Schötz nicht unbedingt rechnen. Das sah auch Willy Neuenschwander so: «In der Regel sind die Spieler nach so einem Cup-Highlight leer. Wir haben aber Charakter gezeigt, vor allem gegen Delémont und nun aber auch in Solothurn. Dafür muss ich meinen Spielern ein ganz grosses Kompliment machen. Vor allem in der Defensive waren wir zweimal sehr stark. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mit Schötz zuletzt zweimal in Serie ohne Gegentor geblieben sind. Das muss wohl 35 Jahre her sein», scherzte er.
Mit 13 Punkten aus 7 Spielen und noch mit einer Partie in Rückstand hat sich Schötz wieder in die Spitzengruppe vorgearbeitet. In den nächsten Tagen gilt es nun, sich gut zu erholen, steht danach doch bereits die nächste englische Woche auf dem Programm. Am kommenden Samstag (16.00) ist Zofingen auf Wissenhusen zu Gast, dann geht es zum Nachtragsspiel nach Cham (Mittwoch, 19.30), ehe die Schötzer am übernächsten Samstag (16.00) Muttenz empfangen.
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Solothurn – Schötz 0:1 (0:1). Stadion. – 350 Zuschauer. – SR Mestre. – Tor: 24. Fischer 0:1. – Solothurn: Fleuti; Hartmann, Portmann, Heiniger, Libertini (80. Hasanovic); Roth, Veljanovski (46. Baljic); Kottmann, Patrick Hasler, Danny Hasler; Messer. – Schötz: Schwegler; Berisha, Felber, Curic, Fernandez; André Grüter, Nikaj; Fischer (68. Winiger), Lars Grüter (77. Karajcic), Michael Bättig (87. Vifian); Koch. – Bemerkungen: Solothurn ohne Marc Rüetschli (verletzt). Schötz ohne Osaj, Dias und Zukic (alle verletzt).
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