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at. Die Generalprobe des FC Schötz vor dem Cupschlager gegen den FC Basel (Samstag, 20. September, 18.00) ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Das Neuenschwander-Team war zwar am Samstag nach Cham angereist, doch nach den anhaltenden Regenfällen und wegen des stark durchnässten Terrains entschied der Schiedsrichter, die Partie kurzfristig doch zu verschieben. Ein neues Datum wird erst später fixiert, da Schötz vier Tage nach dem Basel-Match auch noch das Delémont-Heimspiel (Mittwoch, 24. September, 20.00) nachholen muss.
«Ich hätte gerne gespielt, denn nun fehlt uns vor dem Duell mit dem FCB der Rhythmus», erklärte Willy Neuenschwander, zeigte für die Entscheidung aber auch Verständnis. «Die Verhältnisse waren sicher nicht gut zum Spielen und vielleicht wäre es danach sogar irregulär gewesen.» Statt des Derbys war an diesem Samstag dann für beide Teams Training auf dem Allwetterplatz in Cham angesagt, um doch noch etwas für die Physis zu tun.
Der Schötzer Trainer verzichtete am Samstag darauf, noch kurzfristig nach Basel zu reisen, um den Cupgegner gegen den FCL unter die Lupe zu nehmen. Und Neuenschwander wird auch am Dienstag beim Basler Champions-League-Auftritt gegen Schachtjor nicht vor Ort sein und stattdessen mit seinem Team eine der vier Trainingseinheiten in dieser Woche absolvieren. «Mit welcher Formation die Basler gegen uns auflaufen werden, weiss ich ja doch nicht», begründet Neuenschwander, der die FCB-Spiele aber am TV für sich analysiert. In der Tat wechseln die Basler wegen den vielen Spielterminen zurzeit häufig die Aufstellung. Zu erwarten ist, dass beispielsweise Marco Streller in Schötz im Cup von Beginn weg auflaufen wird. Der sich wieder im Aufbau befindende Nationalstürmer bestritt am Freitag auch eine Halbzeit mit dem FCB-U21-Team beim 1:1 gegen Kriens.
«Wie gut wir gegen Basel abschneiden», sagt Neuenschwander, «wird aber vor allem von unserer Leistung abhängen. Wenn wir nicht gut spielen, nützt es nichts, wenn Basel nicht gut spielen sollte.» Deshalb hofft der Schötzer Trainer, dass seine Mannschaft auf den Punkt bereit sein wird und am Samstag einen konzentrierten, selbstbewussten und kämpferisch überdurchschnittlichen Auftritt zeigt. An der nötigen Motivation sollte es nicht fehlen, dürften die Schötzer Spieler in ihrem Fussballerleben doch nicht mehr allzu oft derart im nationalen Rampenlicht stehen.
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