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at. 0:5, 4:1 und 2:5 – die Resultate der letzten drei 1.-Liga-Runden zeigen, dass dem FC Schötz im Moment etwas fehlt: die Konstanz. Und dieses permanente Auf und Ab war am Freitag gegen das FCL-U21-Team sogar innerhalb der 90 Minuten festzustellen. Dabei begannen die Schötzer gut, viel besser als noch beim 0:5 gegen den FCB-Nachwuchs. Und die Gastgeber hatten auch Chancen, in Führung zu gehen, doch sie reüssierten dabei nicht. So insbesondere Lars Grüter nach zehn Minuten, als er sich sehenswert an zwei Luzernern vorbei von links in den Strafraum dribbelte, danach aber seinen Schuss wenige Meter vor dem FCL-Tor am hinteren Pfosten vorbeisetzte. Trotz des verpassten 1:0 hinterliessen sie in der ersten halben Stunde einen stabilen Eindruck, schienen Spiel und Gegner im Griff zu haben.
Nach diesem Starthoch folgte jedoch unerwartet der grosse Absturz. Ein leichtsinniger Ballverlust von André Grüter ermöglichte dem FCL in der Schötzer Platzhälfte einen schnellen Gegenstoss, den der schnelle Sorgic, der in der Woche zuvor noch in der Super League zum Einsatz gekommen war, überlegt abschloss. Dieses 0:1 stand am Anfang von indiskutablen 11 Minuten, in denen das Neuenschwander-Team ausser Rand und Band wirkte. Das 0:2 und 0:3 waren der teure Preis, den die Schötzer für ihre weiteren Aussetzer bezahlten. Beim zweiten FCL-Treffer leistete sich Lars Grüter 40 Meter vor dem eigenen Tor einen Abspielfehler, Fellmann überlief die die Schötzer Abwehrreihe und traf aus spitzem Winkel in die hintere Torecke. In der 42. Minute schliesslich ahndete der Schiedsrichter ein Stossen von Fernandez nach einer Freistossflanke sehr streng als penaltyreif, was Imholz die 3:0-Führung für den FCL ermöglichte. Innert 11 Minuten, so schien es, hatten die Schötzer das zweite Heimspiel in Serie verpatzt.
Wer nach dem Seitenwechsel eine sofortige Reaktion des Heimteams erwartete, wurde zunächst enttäuscht. Im Gegenteil: Die Schötzer wirkten vorerst weiterhin blockiert, was Sorgic in der 48. und 50. Minute zwei weitere erstklassige Torchancen ermöglichte. Der FCL-Stürmer scheiterte aber zweimal aus kurzer Distanz am grossartig reagierenden Lüthi. Und weil das 0:4 nicht fiel, Michael Bättig stattdessen wenige Augenblicke später mit einem satten Schuss in die nahe Ecke das 1:3 gelang, wurde die Partie nochmals spannend. Plötzlich war es vorbei mit der Luzerner Souveränität. Die Schötzer erhöhten den Druck und spielten jetzt phasenweise wie im Eishockey Powerplay, während die Gäste minutenlang nicht mehr vor Lüthi auftauchten. Es dauerte aber bis zur 76. Minute, ehe die Bemühungen mit Kochs 2:3 belohnt wurden. Das Heimteam blieb auch in der Folge am Drücker, drängte auf das 3:3, doch fehlte im Abschluss die Präzision.
Die Minuten zerrannen, die Schötzer mussten immer mehr öffnen und wurden dafür bestraft. Es war wiederum der auffällige Sorgic, der die Partie in der 90. Minute mit dem 4:2 für den FCL entschied. Das 5:2 von Etter, der erst Sekunden zuvor auf den Platz kam, bedeutete letztlich, dass die Schötzer zum zweiten Mal in der Serie gegen ein Super-League-Nachwuchsteam auf eigenem Terrain fünf Tore hinnehmen mussten. Dieses Finish hatte Christian Gross, der als Beobachter unter den Zuschauern weilte, nicht mehr miterlebt. Der FCB-Trainer hatte sich offenbar schnell einmal ein Bild von den Schötzern gemacht und die Wissenhusen-Anlage vorzeitig wieder verlassen.
FCS-Trainer Willy Neuenschwander wird vor dem Cham-Spiel am kommenden Samstag (17.00, Eizmoos) vor allem das Defensivverhalten seiner Mannschaft ansprechen müssen. 14 Gegentore in 5 Spielen, so können die Schötzer nicht in der vorderen Tabellenhälfte mitreden. Das zeigt sich auch in der Rangliste der Gruppe 2: Dieses 2:5 hatte ein Abrutschen auf den 11. Platz zur Folge.
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Schötz - FC Luzern U 21 2:5 (0:3). Wissenhusen. – 350 Zuschauer. – SR Starovlah. – Tore: 31. Sorgic 0:1. 35. Fellmann 0:2. 42. Imholz (Foulpenalty) 0:3. 52. Michael Bättig 1:3. 76. Koch 2:3. 90. Sorgic 2:4. 92. Etter 2:5. – Schötz: Lüthi; Berisha, Felber, Curic, Fernandez (87. Karajcic); André Grüter, Nikaj; Michael Bättig, Lars Grüter (59. Vifian), Koch; Osaj. – FC Luzern U 21: Barmettler; Stadelmann, Imbach, Zimmermann, Saqi; Boussaha (92. Etter), Fellmann, Imholz, Mehidic (64. Chevrolett); Munsy, Sorgic. – Bemerkungen: Schötz ohne Zukic, Fischer und Dias (alle verletzt). FCB-Trainer Christian Gross als Beobachter unter den Zuschauern.
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