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at. Drei sehenswerte Tore, eine solide Defensive, den Gegner sicher kontrolliert und das Spiel mit 3:1 souverän gewonnen – der Saisonauftakt ist dem FC Schötz gegen den FC Grenchen nach Wunsch geglückt. Das sah nach den ersten 90 Minuten der neuen Meisterschaft auch der Schötzer Trainer so. «Das war schon sehr gut», freute sich Willy Neuenschwander. «Wir hatten den Gegner im Griff und liessen praktisch keine Torchancen zu. Und vorne waren wir effizient und hätten wir sogar noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können.»
Dass der Fussballtag aus Schötzer Sicht ein positives Ende nehmen könnte, deutete sich am Samstag schnell einmal an. Das Heimteam wirkte schon in der Startphase aktiver, lebendiger und schneller als der Gegner. So hatten André Grüter (7.), der einen Corner von Koch übers Tor köpfelte, sowie Martin Fischer (11.), der eine Osaj-Vorlage ganz knapp neben das Gehäuse setzte, schon früh einen Treffer verpasst. Der erste Schötzer Torjubel der Saison liess trotzdem nicht mehr lange auf sich warten. Lars Grüter hatte in der 24. Minute mit energischem Nachsetzen einen Freistoss herausgeholt. Obwohl der Ball relativ weit auf der rechten Seite und zudem 25 Meter vom Tor entfernt lag, entschloss sich Michael Koch zu einem direkten Freistoss und traf mit einem Schlenzer über die Mauer hinweg als Aufsetzer in die nahe Torecke. Nach diesem wichtigen 1:0 nahmen die Schötzer den Fuss vorerst vom Gas, gerieten aber vor der Pause trotzdem kaum einmal in Bedrängnis. Ein Flatterball von Stauffer aus 35 Metern, der knapp am Pfosten vorbei strich, bildete die einzige gefährliche Grenchner Offensivaktion vor dem Seitenwechsel.
Klugerweise taten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel wieder mehr fürs Spiel. Das 2:0, das war schnell spürbar, würde wohl bereits die Entscheidung bedeuten. Osaj hatte dieses in der 53. Minute auf dem Fuss, doch Molina parierte den Schuss des Ex-Zofingers mit einer Fussabwehr. Nach gut einer Stunde nutzten aber auch die Reflexe des FCG-Goalies nichts mehr. Nach einem schnellen Durchspiel schob erneut Koch aus kurzer Distanz sehr überlegt zum 2:0 ein (63.). Im Gegensatz zur ersten Halbzeit hielten die Schötzer das Tempo nun jedoch hoch und zeigten nur sechs Minuten später den schönsten Spielzug des Tages. Fernandez konnte 20 Meter vor der eigenen Eckfahne einen Ball erobern, legte zurück für Felber, der Andy Grüter im Mittelfeld bediente, welcher gekonnt Lars Grüter freispielte, dessen herrliche Steilvorlage Michael Bättig allein vor Molina souverän einschob. Dieses 3:0, ein Konter über 70 Meter, war bezüglich Übersicht, Timing und Präzision ein Treffer fürs Fussball-Lehrbuch. Nach dieser wunderschönen Aktion spielte es schliesslich keine grosse Rolle mehr, dass die Schötzer das Skore danach nicht noch höher schraubten (z.B. Koch-Chance in der 76. Minute), und dass Grenchen in der Nachspielzeit durch Kocher noch zum 1:3 kam.
Die Entdeckung des ersten Spiels aus Schötzer Sicht war zweifellos Stümer Michael Koch, der seine Skorerqualitäten bereits unter Beweis stellte und mit seinen stehenden Bällen ein Gewinn fürs Team ist. Sein Sturmpartner Hasan Osaj spielte ebenfalls engagiert, ist stark am Ball, blieb in seinen Aktionen aber noch glücklos. Aber auch die weiteren Neuverpflichtungen überzeugten. Sandro Vifian und Anton Berisha agierten in der Abwehr stilsicher und zweikampfstark; der zur Pause für den verletzten Martin Fischer eingewechselte Luigj Nikaj bestach mit seiner Ruhe und seiner Ballsicherheit.
Der erste Auftritt der Schötzer Mannschaft, in der kein Spieler abfiel, ist ein Versprechen für die kommenden Wochen. Allerdings dürfte schon Old Boys Basel (4:0-Sieger in Solothurn!) am Samstag (17.00, Schützenmatte) ein anderer Gradmesser sein, als der insgesamt enttäuschende FC Grenchen.
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Schötz – Grenchen 3:1 (1:0). Wissenhusen. – 350 Zuschauer. – SR Bäriswyl. – Tore: 24. Koch 1:0. 63. Koch 2:0. 69. Michael Bättig 3:0. 92. Kocher 3:1. – Schötz: Lüthi; Berisha, Vifian, Felber, Fernandez; Fischer (46. Nikaj), Lars Grüter, André Grüter, Michael Bättig; Koch, Osaj (84. Thomas Grüter). – Grenchen: Molina; Wiedmann, Hügli, Aka’a, Stauffer; Pekas, Kellerhals, Dujmovic, Kocher; Hostettler (66. Doua), Abayateye (80. Zayas). – Bemerkungen: Schötz ohne Curic und Karajcic (beide Ferien) sowie Zukic (verletzt). Grenchen ohne Lerch (Militär), Kovacevic (verletzt) sowie Luzubu, Crnogorac und Micic (noch nicht spielberechtigt).
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