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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 29. Runde: Muttenz - Schötz 2:1 (1:0) |
| Die Luft ist draussen |
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Der FC Schötz wird nicht an der Aufstiegsrunde zur Challenge League teilnehmen. Weil das schwache Neuenschwander-Team in Muttenz 1:2 verlor, reichte Münsingen ein 1:1 in Grenchen zur Teilnahme an der Finalpoule der 1. Liga.
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at. «Jetzt können wir wenigstens definitiv die neue Saison planen.» Diese Erkenntnis von FCS-Präsident Edi Iseli war am Samstag der einzige positive Aspekt des enttäuschenden Schötzer Auftritts in der vorletzten Runde in Muttenz. Die Mannschaft hinterliess bei sommerlichen Temperaturen über weite Strecken einen lustlosen Eindruck und schien gar nicht mehr daran zu glauben, die letzte Chance im Rennen um die Aufstiegsrunde noch nutzen zu können. Erst in den Schlussminuten, als der dafür nötige Vollerfolg schon ausser Reichweite war, bäumten sich die Gäste energisch auf und hätten das 0:2 fast noch egalisiert. Was am Ende blieb, war der Frust über eine weitere Niederlage, der noch grösser wurde, als die Meldung eintraf, dass sich Grenchen und Münsingen 1:1 trennten. Die Berner hatten erneut gepatzt, stehen aber eine Runde vor Schluss trotzdem als Aufstiegsrundenteilnehmer fest, weil die Schötzer in Muttenz ihre Pflicht nicht erfüllten.
«Doch was hätten wir in dieser Verfassung in der Aufstiegsrunde ausrichten wollen», fragte sich nach dem 1:2 nicht nur der mitgereiste Schötzer Anhang, sondern auch Willy Neuenschwander. «So wie wir zuletzt spielten, haben wir dort auch nichts verloren», brachte es der FCS-Trainer auf den Punkt. Die Baisse der letzten Wochen, nur unterbrochen durch die zum Teil glücklichen Erfolge gegen Grenchen und Zofingen, hatte sich in Muttenz nahtlos fortgesetzt. Kein Schötzer erreichte sein gewohntes Rendement und vor allem die Leistungsträger blieben vieles, ja zu vieles schuldig. Die schwache Darbietung nur mit den gewichtigen Absenzen zu erklären, wäre nach dem Muttenz-Spiel der falsche Weg. Beim FCS-Team fehlte ganz offensichtlich das Engagement und der Wille, die kleine Chance um die Finalrunde doch noch zu packen. Denn das verunsicherte und defensiv anfällige Muttenz, das unbedingt gewinnen musste, wäre bei richtiger Einstellung auch mit jener Schötzer Formation zu schlagen gewesen, die auf dem Platz stand.
Die Geschichte der Partie in Muttenz ist schnell erzählt. Die Gastgeber wollten um jeden Preis gewinnen, die Schötzer nicht – und das war der kleine, aber entscheidende Unterschied. Ein Curic-Schuss (13.), den Stocker mit Mühe behändigte, und eine gute Möglichkeit für Lars Grüter (56.) – mehr hatten die harmlosen Gäste in der Offensive bis zur Schlussphase nicht zu bieten. Der erste wirklich sehenswerte Angriff erfolgte erst in der 85. Minute, als Selimi eine schöne Kombination über Zenuni und André Grüter erfolgreich abschloss. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Muttenzer, die insgesamt klar mehr fürs Spiel taten, aber bereits zwei Treffer vorgelegt. Beide Male hatten sie dabei von groben Schötzer Aussetzern profitiert. Beim 1:0 (33.) leitete Fernandez mit einem haarsträubenden Querpass einen Basler Gegenstoss ein, den der Ex-Schötzer Spallino überlegt abschloss. Und am Ursprung des 2:0 (77.) stand ein Ballverlust von Cubi, worauf der früh eingewechselte Jenny ungestört durch die Schötzer Platzhälfte lief und Lüthi aus 15 Metern mit einem Flachschuss erwischte.
Selimis spätes 1:2 lockte die Schötzer in den letzten Minuten immerhin noch einmal aus der Reserve. Muttenz musste nun noch ernsthaft um den Sieg bangen, überstand eine Serie von Cornern und Freistössen aber mit dem Glück des Tüchtigen. Vor allem der Schuss von Fernandez (91.), der knapp am Tor vorbeistrich, hatte beim Heimteam, das sich dank dem wichtigen Sieg noch aus eigener Kraft retten kann, nochmals für einen sehr hohen Puls gesorgt. Fairerweise muss allerdings zugegeben werden, dass ein 2:2 an diesem Tag ein unverdienter Lohn für einen ingesamt sehr enttäuschenden Schötzer Auftritt gewesen wäre.
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Muttenz – Schötz 2:1 (1:0). Margelacker. – 180 Zuschauer. – SR Gremaud. – Tore: 33. Spallino 1:0. 78. Jenny 2:0. 85. Selimi 2:1. – Muttenz: Stocker; Sander, Mirco Maissen, Alig, Zanfrini; Spallino, Schüpbach, Amiti, Shasivari, Biancavilla, Nicolas Maissen (11. Jenny, 80. Mihalj). – Schötz: Lüthi; Thomas Grüter, Ivan Bättig, André Grüter, Fernandez; Michael Bättig (46. Karajcic), Curic, Cubi, Binaku (46. Zenuni); Lars Grüter (67. Basse), Selimi. – Bemerkungen: Schötz ohne Zukic, Felber, Fischer, Alimanovic und Häfliger (alle verletzt). Muttenz ohne Reimann, Bieri, Thüring und Krähenbühl (alle verletzt). 29. Amiti-Schuss auf die Lattenoberkante. 94. Rote Karte für Biancavilla (Tätlichkeit).
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