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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 20. Runde: Wangen - Schötz 1:1 (1:1) |
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Trotz 70 Minuten Überzahl musste sich Schötz in Wangen mit einem Punktgewinn zufrieden geben. Weil die engsten Verfolger aber alle ebenfalls ohne Sieg blieben, ist die Situation des Neuenschwander-Teams nach wie vor sehr komfortabel.
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at. Der FC Schötz brilliert im Moment nicht, aber verteidigt seinen Platz über dem Strich in der Gruppe 2 hinter dem FC Biel hartnäckig. Dies auch deshalb, weil sich die Konkurrenten um einen Aufstiegsrundenplatz ihrerseits sehr schwer tun. Sah es am Samstag zunächst danach aus, als wäre das 1:1 in Wangen, bei dem die Schötzer ein 70-minütige Überzahl nicht ausgenützt hatten, ein punktemässiger Rückschlag, änderte sich diese Einschätzung nach den Partien der Verfolger schlagartig. Münsingen ging in Olten gleich mit 0:4 unter, Solothurn unterlag gar auf eigenem Platz gegen Old Boys mit 1:2 und auch Lyss kam beim YB-U21-Team nicht über ein 2:2 hinaus. Schliesslich gingen die Schötzer gar als leichter Profiteur des Spieltages hervor.
«Nur Biel ist in dieser Gruppe unbestritten», urteilt Willy Neuenschwander vor dem letzten Drittel des Meisterschaftspensums, «dahinter kämpfen zurzeit alle Teams mit Problemen.» Das gelte auch für seine Mannschaft. «Auch wir sind im Moment kein Spitzenteam», betont der Schötzer Trainer mit Blick auf sein derzeitiges Kader. «Den Abgang von Kukeli sowie die Ausfälle von Zukic und Fischer, die sich beide Operationen unterziehen müssen, können wir nicht einfach so wegstecken. Und wenn wie diesmal mit dem verletzten Basse und dem kranken Selimi (sass bis zur 65. Minute nur auf der Bank) noch weiterere Spieler nicht zur Verfügung stehen, fallen diese Absenzen bei uns eben noch stärker ins Gewicht.»
Deshalb wollte der Schötzer Trainer seinem Team auch nicht allzu grosse Vorwürfe machen, dass es in Wangen nicht alle drei Punkte holte, obwohl es ab der 23. Minute bereits mit einem Mann mehr spielen konnte. «Es wäre sicher mehr dringelegen», bilanzierte Neuenschwander, «doch ich wusste bereits direkt nach dem Platzverweis, dass es für uns gegen diesen defensiv starken Gegner schwer werden wird, die Überzahl zu nutzen. Wir hatten danach zwar drei bis vier gute Chancen, trafen aber bei der letzten Aktion immer die falsche Entscheidung.» So blieb es bis zum Schluss beim 1:1, das schon nach 22 Minuten feststand. Diener hatte die Gastgeber beim ersten nennenswerten Vorstoss in Führung gebracht (13.), «als wir in der selben Aktion gleich zweimal nicht konzentriert waren», wie der FCS-Teamchef später kritisierte. Lars Grüter war dann aber nur wenig später mittels Penalty den wichtigen Ausgleich besorgt. Danach verdiente sich Wangen den einen Punkt in Unterzahl dank grossem kämpferischem Engagement und einer guten defensiven Organisation.
Nun haben die Schötzer 14 Tage Pause, bis es mit dem Heimspiel gegen Laufen (Samstag, 29. März, 16.00) weitergeht. «Wir werden diese Woche nützen, um hart zu trainieren», erklärt Willy Neuenschwander, «den wir müssen physisch in den verbleibenden zehn Runden in einer Topverfassung sein, wenn wir vorne dranbleiben wollen.» Noch offen ist, ob die Schötzer am Dienstag oder Mittwoch nach Ostern ein Testspiel bestreiten.
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Wangen - Schötz 1:1 (1:1). Chrüzmatt. – 435 Zuschauer. – SR Spohr. – Tore: 13. Diener 1:0. 22. Lars Grüter (Foulpenalty). – Wangen: Meier; Marcio Dias, Dzombic, Knezevic, Bekteshi; Bossert, Nikaj, Diener; Karica (86. Rrustolli), Bigler (78. Catalano), Gashi. – Schötz: Lüthi; Alimanovic, Cubi, Felber, Fernandez; Andy Grüter, Curic, Binaku, Michael Bättig (65. Selimi); Zenuni (81. Thomas Grüter), Lars Grüter. –Bemerkungen: Wangen ohne Edgar Dias und Agron Deda (beide verletzt). Schötz ohne Zukic, Fischer und Basse (alle verletzt). Gelb-rote Karte: 23. Diener (Foulspiel). Verwarnungen: 20. Diener (Handspiel), 26. Nikaj (Reklamieren), 52. Bättig (Foulspiel), 65. Karica (Foulspiel).
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