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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 19. Runde: Schötz - Young Boys U21 3:0 (1:0) |
| Im Spiel der Penaltys abgeklärter |
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Der erste Schötzer Sieg im neuen Jahr war ein hartes Stück Arbeit. Dank einem sicheren Penaltyschützen Lars Grüter und einem starken Thomas Lüthi im Tor siegte der FCS gegen den YB-Nachwuchs mit 3:0 und bleibt in der Tabelle ganz vorne dran.
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at. Sind es die Umstellungen? Oder sind die Schötzer ganz einfach im Kopf nicht bereit? Diese Fragen stellten sich die Matchbesucher beim ersten Spiel 2008 auf Wissenhusen nach nur zehn Minuten. 0:2 oder gar 0:3 hätte es zu diesem Zeitpunkt für den einen hohen Rhythmus anschlagenden YB-Nachwuchs bereits heissen können. Das Heimteam wirkte in dieser Phase indisponiert, schlecht organisiert und kam nur mit viel Glück um einen Rückstand herum. Dass der Schiedsrichter beim ersten nennenswerten Schötzer Vorstoss nach einem harmlosen Schubser an Zenuni im Strafraum auf Penalty entschied, passte zu dieser verrückten Startphase. Weil Lars Grüter den Strafstoss sicher verwertete, stand es nach 13 Minuten plötzlich 1:0, was den Schötzern doch ziemlich schmeichelte. «Zu Beginn hatten wir in der Tat grosse Mühe», sagte auch FCS-Trainer Willy Neuenschwander, «deshalb kam dieser erste Treffer für uns sicher zu einem idealen Zeitpunkt.»
Mit dieser Führung im Rücken konnten die Gastgeber den starken Gegner in der Folge besser kontrollieren. Vor allem in der FCS-Abwehr, in der Alimanovic und Cubi im Zentrum das Duo Felber (verletzt) und Curic (gesperrt) ersetzten, stimmte nun die Abstimmung um einiges besser. Trotzdem waren die Schötzer schliesslich froh, mit einem 1:0-Vorsprung in die Pause gehen zu können, um sich neu zu sammeln. Die Hoffnung des Heimteams, das Spiel nun endgültig in den Griff zu bekommen, verflog nach dem Seitenwechsel schnell. Kaum wieder angespielt, taxierte der Schiedsrichter eine Schötzer Intervention im Strafraum ebenfalls als penaltyreif, was jedoch stark nach Kompensation roch. Doch Zocco scheiterte mit seinem Schuss am gut reagierenden Lüthi (47.). Der sehr stark spielende Schötzer Goalie war der Garant, dass sein Team bis zu diesem Zeitpunkt und auch in der Folge ohne Gegentor blieb.
Nur fünf Minuten später zeigte der Unparteiische erneut auf den Penaltypunkt, bereits zum dritten Mal in diesem Spiel. Diesmal blieb ihm aber bei einem Hands der Berner im eigenen Strafraum keine andere Möglichkeit, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Es war wiederum Lars Grüter, der die Verantwortung übernahm und nervenstark zum 2:0 erhöhen konnte. Auch nach dem Ausbau der Führung konnten die Schötzer jedoch nicht durchatmen, denn das YB-Team liess nicht locker und dessen Angriffsduo Battista/Kavak blieb torgefährlich. Erst als Selimi in der 79. Minute einen Gegenstoss clever mit dem 3:0 abschloss, brach der Widerstand der Gäste, die insgesamt trotz des für sie bitteren Resultates überzeugt hatten, bezüglich Effizienz von den Schötzern aber eine Lehrstunde erhielten. Beide Trainer, Willy Neuenschwander und Jöel Magnin, waren sich nach dem Spiel einig, das vor allem «die Cleverness und grössere Abgeklärtheit» schliesslich den Ausschlag über Sieg und Niederlage gegeben hatte.
Weil Solothurn in Lyss mit 3:4 verlor, büsste ein weiterer Schötzer Verfolger viel an Terrain ein. Damit bleibt der FC Münsingen dank seinem Sieg über Zug 94 mit vier beziehungsweise fünf Punkten Rückstand weiterhin der härteste Konkurrent des Spitzenduos Biel (2:0-Sieger in Grenchen) und Schötz. Für das Neuenschwander-Team geht es am Samstag (16.00) in Wangen weiter. Der langjährige FCS-Rivale ist mit vier Punkten aus zwei Spielen ebenfalls sehr gut in die zweite Saisonhälfte gestartet.
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Schötz – Young Boys 3:0 (1:0). Wissenhusen. – 400 Zuschauer. – SR Zogaj. – Tore: 13. Lars Grüter (Foulpenalty) 1:0. 53. Lars Grüter (Handspenalty) 2:0. 79. Selimi 3:0. – Schötz: Lüthi; Thomas Grüter, Alimanovic, Cubi, Fernandez; Binaku, Andy Grüter, Lars Grüter, Michael Bättig; Zenuni, Selimi; Collaviti; Selmani, Meier, Mijatovic, Tugal; Zwahlen (46. Nkufo), Andermatt (77. Müller), Zocco; Christian Schneuwly; Battista, Kavak (80. Schmid). – Bemerkungen: Schötz ohne Zukic, Felber, Fischer (alle verletzt) und Curic (gesperrt). 47. Lüthi hält Foulpenalty von Zocco.
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