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at. Der Schötzer Trainer brachte es nach den ersten 90 Minuten im neuen Fussballjahr 2008 schnell auf den Punkt. «Das Beste am heutigen Spiel», gab Willy Neuenschwander zu, «ist das Resultat, dieser eine Punkt.» Und er gestand auch ein, dass Solothurn «vor allem in der ersten Halbzeit das aggressivere und bessere Team war». Seine Mannschaft hätte dagegen zunächst nur reagiert und in der Offensive in den ersten 45 Minuten keine Akzente setzen können.
Nicht zum ersten Mal stellten die Schötzer aber vor über 500 Zuschauern unter Beweis, dass sie in der Lage sind zu punkten, selbst wenn beim eigenen Spiel einiges nicht zusammenpasst. Den Gästen fehlten nämlich im Spiel nach vorne weitgehend die Überraschungsmomente. Zudem führten viele Missverständnisse und Ballverluste dazu, dass die Schötzer bei ihren Offensivaktionen aus den hinteren Positionen gar nicht mehr richtig nachrückten, weshalb der Angriff oft auf sich allein gestellt war. Doch was stimmte, und das hatte entscheidende Bedeutung für den wichtigen Punktgewinn, waren erneut die Disziplin und die Moral. Deshalb steckte die Mannschaft auch die beiden Ausfälle von Roger Felber (27. mit Kopfverletzung ausgeschieden) und Martin Fischer (in der Pause wegen einer Knieverletzung ausgewechselt) weg und brachte das wertvolle 0:0 über die Zeit.
Bei den Schötzern gefielen in der Defensive vor allem Goalie Thomas Lüthi, der sich mehrfach auszeichnen konnte, sowie Neuzuzug Ante Curic, der nach dem Ausfall von Captain Felber so etwas wie der Fels in der Brandung war. In der Offensive andererseits gab es in den gut 90 Minuten erst während der letzten halben Stunde nennenswerte Schötzer Aktionen zu verzeichnen. Doch Andy Grüter hatte mit einem Kopfball aus kurzer Distanz ebenso wenig Erfolg wie Lars Grüter, dessen Schuss knapp am Tor vorbei strich. Der mögliche Schötzer «Lucky Punch» in Form eines Siegtores, das gilt es fairerweise festzuhalten, hätte dem Spielgeschehen insgesamt aber sicher nicht entsprochen.
Weil in der 18. Runde auch das zweite Spitzenspiel Biel gegen Münsingen torlos endete und weitere Verfolger wie Lyss oder Wangen ebenfalls nicht zu Siegen kamen, präsentiert sich das Tabellenbild in der vorderen Tabellenhälfte nach dem ersten Spieltag 2008 praktisch unverändert. Einzig die beiden U21-Teams des FC Basel und der Young Boys zeigten sich bereits in Trefferlaune und kamen zu klaren Siegen, doch diese beiden Mannschaften spielen im Rennen um die Aufstiegsrundenplätze bekanntlich keine Rolle, das sie nicht aufsteigen können.
Der YB-Nachwuchs ist nun am kommenden Samstag (16.00, Wissenhusen) der nächste Schötzer Gegner. «Ich hoffe», sagt Willy Neuenschwander mit Blick auf diese zweite Aufgabe, «dass uns dieses 0:0 hilft und Antrieb gibt, uns auch spielerisch wieder besser zu finden. Zudem muss bei uns auch die Spritzigkeit noch besser werden.» Wie es personell in einer Woche aussieht, darüber konnte der FCS-Trainer am Abend nach dem Spiel noch nichts Konkretes sagen. «Bei Roger Felber sieht es offenbar nicht ganz so schlimm aus, wie zunächst angenommen werden musste. Dass er keinen Nasenbeinbruch erlitten hat, wie erste Abklärungen ergaben, konnte unser Teamarzt wegen der starken Schwellung allerdings noch nicht definitiv bestätigen. Und bei Martin Fischer werden wir in den nächsten Tagen erst sehen, wie es seinem lädierten Knie geht. Wir müssen deshalb bei den personellen Fragen abwarten. Mitte Woche werden wir hoffentlich mehr wissen.»
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Solothurn – Schötz 0:0. – Stadion. – 550 Zuschauer. – SR Omerovic. – Solothurn: Schneuwly; Hug, Hasanovic, Veljanovski, Libertini; Koch (65. Troller), Roth, Patrick Hasler, Danny Hasler; Afusi (76. La Roca), Kocher (65. Rüetschli). – Schötz: Lüthi; Alimanovic, Felber (27. Binaku), Curic, Fernandez; Andy Grüter, Cubi; Fischer (46. Thomas Grüter), Lars Grüter, Michael Bättig; Selimi. – Bemerkungen: Schötz ohne Zukic und Basse (beide verletzt).
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