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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 16. Runde: Zug 94 - Schötz 2:2 (1:1) |
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Abermals konnte der FC Schötz im Derby in Zug in der Nachspielzeit die dritte Niederlage der Saison vermeiden. Dabei hätten es die Gäste vor allem in den ersten 45 Minuten in den Füssen gehabt, sich solch ein Zitterspiel am Ende zu ersparen.
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at. Beim Spitzenspiel vor Wochenfrist hatten sie in der 96. Minute das erlösende 1:1 geschafft, in Zug nun dauerte es «nur noch» bis zur 93. Minute, ehe sich die Schötzer wenigstens doch noch einen Zähler sichern konnten. Als «glücklich» hatte FCS-Trainer Willy Neuenschwander den späten Ausgleich in Biel – fairerweise – bezeichnet, als «hochverdient» taxierte er diesmal – berechtigterweise – den Punktgewinn in den letzten Spielsekunden.
Die Schötzer wiesen in Zug – über die gesamte Spielzeit betrachtet – zweifellos Vorteile auf, machten sich das Leben aber unnötig schwer. Ein Missverständnis in der Abwehr eröffnete den Gastgebern schon in der 9. Minute eine gute Freistosschance, die Tadic mit einem herrlichen Schlenzer aus 20 Metern über die Mauer gekonnt nutzte. Dieses 1:0 kam den Zugern entgegen. Sie agierten in der Folge häufig mit allen 11 Spielern bis 10 Meter in die eigene Hälfte zurückgezogen, machten den Schötzern die Räume sehr eng und lauerten auf gute Konterchancen. Die Hinterländer brauchten einen Moment, um sich auf diese spezielle Situation einzustellen. Doch dann diktieren sich das Geschehen vor der Pause klar und erspielten sich auf dem holprigen Terrain auch beste Chancen. Doch weder Selimi (12.), Andy Grüter (30.) noch Lars Grüter (39.) glückte das wichtige 1:1, weil sie entweder das Tor nicht trafen oder an Goalie Rosamina, dem besten Zuger, scheiterten. Das 0:1 schien schon bis zum Seitenwechsel Gültigkeit zu haben, als Selimi im Strafraum an den Ball kam, hart aufs Tor schoss, wo Rosamina den Ball mit einem Reflex nur noch in die Füsse von Lars Grüter ablenken konnte, der ohne Probleme zum Ausgleich einschob (43.).
«Wir haben vor der Pause einen enormen Aufwand betrieben, um zum Ausgleich zu kommen», erklärte Willy Neuenschwander nach dem Spiel das leichte Nachlassen seines Teams in den zweiten 45 Minuten. Denn die Schötzer taten sich nun immer mehr schwer, überhaupt in gute Abschlusspositionen zu kommen, während die Zuger die Spielanteile ausgleichen konnten und nun teilweise auch spritziger wirkten. Trainer Willy Neuenschwander verzichtete aber zunächst auf frische Impulse mit der einen oder anderen Einwechslung. Dies auch deshalb, weil Kukeli in der 68. Minute für ein eher harmloses Foul eine sehr strenge zweite gelbe Karte kassierte und vom Platz musste. Beim Aufsteiger hatte nun das Sicherstellen des einen Punktes Priorität. Dies klappte bis zur 82. Minute auch ziemlich problemlos, bis Schnarwyler nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite überraschend das 2:1 markieren konnte. Die Schötzer Proteste in dieser Szene, sie reklamierten eine Abseitsstellung, hatten keinen Erfolg.
So blieb den Schötzern einmal mehr nicht anderes übrig, als eine Niederlage in extremis noch abzuwenden. Und wie schon in Biel, als er den Penalty herausgeholt hatte, sollte Cubi auch in Zug zum Schötzer Retter avancieren. An der Strafraumgrenze holte er in der 93. Minute einen Freistoss heraus. Diesen konnte Rosamina im Zuger Tor nur abklatschen, worauf wiederum der gut spekulierende Cubi zur Stelle war und den Ball zum verdienten 2:2 über die Linie drücken konnte.
Weil Biel sein Heimspiel gegen Neuling Lyss mit 2:0 gewann, sind die Schötzer vor dem letzten Spiel im Fussballjahr 2007 auf den dritten Platz abgerutscht. Trotzdem steht schon vor der abschliessenden Begegnung gegen den FC Olten (Samstag, 16.00, Wissenhusen) fest, dass die Mannschaft auf einem Aufstiegsrundenplatz überwintert.
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Zug 94 – Schötz 2:2 (1:1). Hertiallmend. – 250 Zuschauer. – SR Amhof. – Tore: 9. Tadic 1:0. 43. L. Grüter 1:1. 82. Schnarwyler 2:1. 93. Cubi 2:2. – Zug 94: Rosamina; Nussbaumer, Bühler, Bühlmann, Gagliardi; Mehicic (76. Dalla Valeria), Steiner, Dadic, Palatucci (67. Krizanovic); Schnarwyler; Tadic. – Schötz: Lüthi; Fernandez, Felber, Cubi, Basse; M. Bättig (84. Fischer), Zukic, Kukeli, L. Grüter (91. Binaku); A. Grüter, Selimi. – Bemerkungen: Zug 94 ohne Schillig, Di Secli, Eisenegger, Waser (alle verletzt), De Napoli, Reci (beide gesperrt), Afusi und Greiler (beide abwesend). Schötz ohne Häfliger und Alimanovic (beide verletzt). 68. Gelb-rote Karte für Kukeli (Foul).
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