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at. Das Glück lacht dem, der es sich verdient. Der FC Schötz war zum Abschluss der ersten Hälfte des Saisonpensums in Biel nicht das bessere, aber das glücklichere Team. «Da war sicher Glück mit dabei, dass wir in dieser Partie noch zum 1:1 kamen. Doch was uns schon letzte Saison auszeichnete und nun auch in der 1. Liga unser Markenzeichen wird, ist die Moral», erklärte Willy Neuenschwander. «Dank dieser Moral und weil wir im Spitzenkampf nie aufgegeben haben, reichte es auch in Biel sehr spät doch noch zum wichtigen Punktgewinn.»
In der Tat war es bemerkenswert, wie die Schötzer in Biel bis zur 95. Minute den Ausgleich anstrebten, obwohl sie ganz offensichtlich nicht den besten Tag erwischt hatten. «Kämpferisch und einstellungsmässig gab es zwar nicht viel auszusetzen, doch spielerisch war dies sicher nicht das, was ich mir vorstelle», gab der FCS-Trainer zu Protokoll. «Zudem haben wir vor allem in den ersten 30 Minuten überhaupt keinen Rhythmus gefunden, waren zu zaghaft und spielten nicht befreit auf. Biel dagegen war lebhafter, entschlossener und verzeichnete insgesamt die besseren Chancen.» Nur auf die Umstellungen in seinem Team – Kukeli musste für den gesperrten Felber in der Innenverteidigung spielen – wollte Neuenschwander dies nicht zurückführen.
Die Gastgeber schienen den Lohn für ihre Bemühungen nach einer Stunde einzufahren, als Lüthi im Schötzer Tor bei einem Bieler Angriff nicht die allerbeste Figur machte und Blattmann das 1:0 für die Gastgeber erzielen konnte. Die Schötzer stellten in der Folge um und riskierten mehr, doch das Heimteam schien den Sieg nach Hause zu bringen. Doch die Bieler hatten nicht mit Cubi gerechnet. Der aufgerückte Verteidiger, der schon öfters bei späten Toren seines Teams massgeblich beteiligt war, dribbelte in der bereits fünften Minute der Nachspielzeit in den Strafraum. Als er einen Haken schlug wurde er von einem Bieler völlig ungeschickt von den Beinen geholt und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Penaltypunkt. Fernandez übernahm die Verantwortung, verlud Pfeuti und markierte das erlösende 1:1. «Glücklich für uns, hart für Biel», zeigte der Schötzer Trainer danach sogar Mitgefühl mit dem Gegner, der nach dem Schlusspfiff die Welt nicht begreifen konnte.
Mit 29 Punkten aus 15 Spielen steht der Neuling nach der Vorrunde hinter dem erwarteten Leader Basel U21 als bemerkenswerte Nummer 2 der Gruppe 2 da. «Keine Frage, was wir bisher erreicht haben, ist sehr positiv», bilanzierte Willy Neuenschwander. Er betonte aber auch, dass erst die Hälfte der Saison absolviert ist und dass die Teams in der Tabelle noch nahe zusammen liegen.
In den kommenden zwei Wochen geht es nun darum, weiter zu punkten, um die gute Ausgangslage bis in den Frühling konservieren zu können. Am nächsten Sonntag steht zunächst das Derby bei Zug 94 (Sonntag, 15.00) an, ehe das Fussballjahr 2007 mit dem Heimspiel gegen den FC Olten auf Wissenhusen (Samstag, 24. November, 16.00) abgeschlossen wird.
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Biel - Schötz 1:1 (0:0). Gurzelen. – 450 Zuschauer. – Tore: 60. Blattmann 1:0. 95. Fernandez (Foulpenalty) 1:1. – Biel: Fleuti; Niederhäuser, Nicoloas Kehrli, Heiniger, Egli; Safari, Hediger, Hadorn, Blattmann (71. Rufener); Raphaël Kehrli; Crnogorac (88. Cordeiro). – Schötz: Lüthi; Fernandez, Kukeli, Cubi, Basse; Andy Grüter, Zukic; Fischer, Binaku (66. Ivan Bättig), Lars Grüter (80. Michael Bättig); Selimi. – Bemerkungen: Schötz ohne Felber (gesperrt) sowie Häfliger und Alimanovic (beide verletzt)
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