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DETAILBERICHT MATCHBERICHT (ARCHIV)
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| 1. Liga, 12. Runde: Schötz - Zofingen 3:1 (1:0) |
| «Doppelschlag im richtigen Moment» |
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Der FC Schötz ist wieder Tabellenzweiter. Ohne voll zu überzeugen, reichten eine effiziente Spielweise und Tore von Selimi (2) und Fischer zum 3:1-Sieg gegen Zofingen.
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at. «Wir haben heute nicht gut gespielt», hatte Willy Neuenschwander sein Urteil über das Spiel schnell gefällt. Doch, so ist anzufügen, sein Team hatte das Entscheidende richtig gemacht: Das Duell gegen Verfolger Zofingen mit 3:1 gewonnen. Wie schon in Grenchen war das Schötzer Spiel von einem Auf und Ab geprägt, wie schon damals mussten sie zwischenzeitlich das 1:1 hinnehmen, und wie schon eine Woche zuvor schlug das Neuenschwander-Team kaltblütig zu, als sich die Chance dazu bot.
Zweimal nicht optimal, dafür effizient gespielt und sechs weitere Punkte gesichert: Aus diesem Holz sind Spitzenteams geschnitzt. Und dies widerspiegelt sich aus Schötzer Sicht auch im sehr erfreulichen Tabellenbild nach 12 Runden. Der Aufsteiger ist mit 24 Punkten aufgrund der besseren Tordifferenz wieder auf den zweiten Platz vorgerückt, weil Biel in Bern beim 1:1 gegen den YB-Nachwuchs zwei Zähler liegen liess. Und dank dieser Konstellation kommt es nun am kommenden Samstag (17.00, LA-Stadion St. Jakob) zum grossen Spitzenkampf gegen das führende U21-Team des FC Basel, das am Dienstag noch in Wangen zu einem Nachtragsspiel antritt und seine Spitzenposition mit einem Sieg vor dem Duell mit Schötz noch mehr festigen kann.
Begonnen hatte das Heimspiel gegen Zofingen mit einer Schrecksekunde: Es waren erst einige Augenblicke gespielt, als Hug nach einem schnell ausgeführten Freistoss in der Mittelzone der noch indisponierten Schötzer Defensive entwischte, mit seinen Schuss allein vor Lüthi aber etwas zu hoch zielte. Besser machte es in der 8. Minute Selimi im anderen Strafraum. Kurz angespielt, verschaffte er sich mit einer Finte freie Schussbahn und liess Kollbrunner mit einem satten Flachschuss keine Abwehrchance. Nach diesem frühen und beruhigenden 1:0 verpassten es die Schötzer, in der ansprechenden ersten halben Stunde einen zweiten Treffer nachzulegen. Doch je näher die Pause kam, desto schwerer taten sich die Gastgeber mit den gut organisierten und kompromisslos in die Zweikämpfe steigenden Zofingern.
Und die Aufgabe wurde nur vier Minuten nach Wiederbeginn noch schwieriger. Eine Intervention von Thomas Grüter an Della Rossa im Strafraum ahndete der Schiedsrichter mit einem Penalty, den Osaj ohne Mühe zum 1:1 verwandelte. Zofingen war zurück im Spiel, blieb weiter sehr hartnäckig in den Duellen Mann gegen Mann, agierte in der Offensive jedoch relativ harmlos. Im Spiel nach vorne taten sich aber auch die Schötzer weiterhin schwer, bis Fernandez in der 67. Minute auf der linken Seite energisch durchbrach. Seine Hereingabe spedierte Selimi per Kopf aufs Tor, wo Kollbrunner den Ball nur ungenügend abwehren konnte, was Fischer im Nachschuss das 2:1 ermöglichte. Dieser Treffer schockte die Gäste, so dass sie nur wenige Sekunden später erneut nicht im Bild waren, als der eingewechselte Ndong mit einem Steilpass davonzog. Zwar konnte der Senegalese knapp innerhalb des Strafraums mit einer strittigen Attacke noch gestoppt werden, doch der clever gefolgte Selimi beförderte den kurz frei werdenden Ball aus 15 Metern zum 3:1 ins verlassene Tor. Es war bereits der achte Saisontreffer des routinierten Schötzer Goalgetters, der gleichzeitig die Entscheidung bedeutete, weil Zofingen zu keiner zwingenden Reaktion mehr fähig war.
«Der Doppelschlag kam im richtigen Moment», fand auch Willy Neuenschwander. «Wir haben uns insgesamt aber viel zu viele Unkonzentriertheiten und Abspielfehler erlaubt. Deshalb bin ich sehr froh, dass es uns trotzdem zum Sieg gereicht hat.» Diese Niederlage sei nicht nötig gewesen, ärgerte sich andererseits Zofingens Trainer Salvatore Albanese, dessen Mannschaft nun wieder sechs Zähler hinter die Schötzer zurückgefallen ist. «Wir hätten schon in der ersten Minute in Führung gehen müssen, haben diese grosse Chance aber nicht genutzt. Und dann kassieren wir ausgerechnet in unserer besten Phase nach der Pause gleich zwei Tore innert nur einer Minute. Das war natürlich schade.»
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Zofingen – Schötz 3:1 (1:0). Wissenhusen. – 350 Zuschauer. – SR Zogaj. – Tore: 8. Selimi 1:0. 49 Osaj (Foulpenalty) 1:1. 67. Fischer 2:1. 68. Selimi 3:1. – Schötz: Lüthi; Thomas Grüter, Felber (75. Ivan Bättig), Cubi, Fernandez; Fischer (86. Zenuni), Zukic, Lars Grüter, André Grüter, Michael Bättig (46. Ndong); Selimi. – Zofingen: Kollbrunner; Anton Berisha, Vifian, Bolliger, Staubli; Hunkeler (53. Jakupovic), Zahnd (79. Shala), Della Rossa, Hug (70. Baumgartner); Izzo; Osaj. – Schötz ohne Kukeli (gesperrt) sowie Alimanovic, Binaku (beide verletzt) und Basse (krank). Zofingen ohne Martin Berisha und Opango (beide gesperrt) sowie Paladino, Fischer, Gemperle, Duzhmani und Rrustemaj (alle verletzt).
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