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at. War dies der Schritt aus dem Zwischentief? Als die Schötzer bereits drauf und dran waren, auch in Grenchen unnötig zwei weitere Punkte liegen zu lassen, setzten sie in der Nachspielzeit noch einmal energisch nach. Einen bereits abgewehrten Ball der Solothurner hob Roger Felber aus 25 Metern zurück in den Strafraum auf den unmarkierten André Grüter, der sich nicht zweimal bitten liess und mit einem wuchtigen Schuss in die kurze Ecke in der 92. Minute das 2:1-Siegtor markierte. Der grosse Jubel beim Schötzer Team war verständlich, kam dieser sechste Saisonsieg nach einer längeren Durststrecke doch im richtigen Moment. «Eine weitere Punkteteilung hätte uns nicht viel gebracht», sagte ein erleichterter Willy Neuenschwander, «denn Unentschieden bringen dich eigentlich nicht weiter. Deshalb war es enorm wichtig, dass uns dieses Siegtor doch noch geglückt ist. Und», fügte Neuenschwander an, «dass dieses späte 2:1 auch ein Zeichen an die Konkurrenz, dass Schötz nicht einbricht, sondern wieder da ist.»
In der Tat festigte der Aufsteiger sechs Runden vor der Winterpause dank den drei Zählern seinen sehr guten dritten Tabellenrang. Dies auch deshalb, weil Solothurn, einer der engsten Verfolger in der Tabelle, das im Kantonsderby in Biel gleich mit 1:4 verlor. Nun kommt es am kommenden Samstag (16.00, Wissenhusen) zum spannenden Duell mit dem SC Zofingen, der sich dank einem 2:1 gegen Laufen inzwischen bis auf den fünften Platz vorgearbeitet hat.
Der Sieg der Schötzer in Grenchen fiel über die gesamten 90 Minuten betrachtet verdient aus. Nach einigen Abstimmungsproblemen zu Beginn, als Abayateyes Schuss in der 2. Minute allein vor Lüthi nur ganz knapp neben dem Pfosten landete, übernahmen die Gäste schnell das Spieldiktat. Und sie kamen ihrerseits durch André Grüter (12.), der einen Corner mit dem Kopf übers Tor lenkte, sowie Selimi (13.), der den Ball nach einen schönen Angriff über Fernandez und Fischer knapp übers Tor drosch, früh zu sehr guten Torchancen. Nur zwei Minuten später gelangte André Grüter erneut im Strafraum an den Ball, und diesmal bezwang er Grenchens Goalie Molina nach Fischers idealem Zuspiel mit einer schönen Direktabnahme zum 1:0.
Danach kontrollierten die Schötzer die Partie, hatten klar mehr Spielanteile und auch offensiv die besseren Szenen, verpassten es aber gegen die häufig riskant auf Abseits spielenden Gastgeber, den vorentscheidenden zweiten Treffer zu erzielen. «Wir haben die Bälle nur noch steil gespielt, was aber auch daran lag, dass wir vorne nur noch auf weite Zuspiele spekulierten», kritisierte Neuenschwander das Verhalten seines Teams in dieser Phase. Zudem liess nach gut einer Stunde auch die Konzentration und das Engagement in den Zweikämpfen unerklärlicherweise nach, was es dem zuvor offensiv enttäuschenden Grenchen ermöglichte, wieder besser ins Spiel zu finden. Haberthürs Schuss in der 68. Minute konnte im letzten Moment zwar noch geblockt werden, doch als Abayateye wenig später nach einem Corner kraftvoll zum Kopfball stieg, war der Ausgleich des Heimteams perfekt. Nun musste man einen Moment um die Schötzer bangen.
Doch eher unerwartet ging in den letzten Minuten nochmals ein Ruck durchs Team. Plötzlich wurden die Zweikämpfe wieder gewonnen, der Druck vor allem über die rechte Seite wieder erhöht, so dass die Gastgeber nicht einmal mehr zu Entlastungsangriffen kamen. Und dieser Schötzer Schlussspurt zahlte sich schliesslich dank André Grüters 2:1 sehr spät noch aus.
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Grenchen – Schötz 1:2 (0:1). Brühl. – 300 Zuschauer. – SR Spohr. – Tore: 15. André Grüter 0:1. 73. Abayateye 1:1. 92. André Grüter 1:2. – Grenchen: Molina; Stauffer, Messer, Funaro, Wiedmann (83. Röthlisberger); Sanchez (53. Haberthür), Hügli, Baumann, Rahmen (59. Picardi); Abayateye, Soltani. – Schötz: Lüthi; Fernandez, Felber, Cubi, Basse; Fischer (73. Zukic), Kukeli, Lars Grüter, André Grüter, Michael Bättig; Selimi. – Bemerkungen: Grenchen ohne Villard, Lopez, Garcia und De Maria (alle verletzt). Mendi (Ausland). Schötz ohne Alimanovic und Häfliger (beide verletzt).
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